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Fehrbellin Radweg: Initiative übergibt Gutachten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbellin Radweg: Initiative übergibt Gutachten
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01:16 15.03.2019
Treffen im Rathaus: Fehrbellins Bürgermeisterin Ute Behnicke, Linums Ortsvorsteherin Wilma Nickel, Initiativ-Sprecherin Eva Witzgall und Marlen Hube von den Landfrauen Ostprignitz-Ruppin (v.l.). Quelle: Frauke Herweg
Fehrbellin

Den symbolischen Spaten gab es gleich dazu. Die InitiativeRadweg KremmenLinum“ hat am Dienstag zwei Gutachten zur Finanzierbarkeit des Radweges an Fehrbellins Bürgermeisterin Ute Behnicke übergeben. Behnicke begrüßte das Rundweg-Konzept: Es hätte „einen Riesenmehrwert für die Region“.

Noch ist nicht beschlossen, ob und wann der etwa 40 Kilometer lange Rundkurs gebaut wird. Klar ist aber inzwischen, dass verschiedene Akteure an der Strecke arbeiten müssen. So wäre das Land für das Teilstück entlang der Landesstraße zwischen Hakenberg und Orion verantwortlich. Fehrbellin und Kremmen müssten Teilstücke auf ihren Gebieten übernehmen. „Es wird ein Puzzle werden“, sagte Ute Behnicke.

Aus Lücken wird ein Ganzes

Die Radweg-Initiatoren haben eine Route entwickelt, die von Kremmen über Linumhorst, Zietenhorst, Hakenberg, Linum und Charlottenau zurück nach Kremmen führt. Teile dieser Strecke existieren bereits. Entlang der Landesstraße zwischen Hakenberg und Orion und auf einigen anderen Teilstücken müsste jedoch neu gebaut werden. „Wir reden über Lücken“, sagte Ute Behnicke. „Wenn man diese Lücken schließt, hätte man ein Ganzes.“

Die Initiatoren wollen jetzt versuchen, das Land für den Radweg zu begeistern. Zugleich wollen sie bei den Landkreisen Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin für das Projekt werben. Denn die Landkreise – so die Hoffnung – könnten auch einen Teil des die Kreise verbindenden Weges finanzieren. Die Oberhaveler Kreistagsabgeordneten sprechen am Mittwoch dieser Woche erstmals über das Projekt. In Ostprignitz-Ruppin soll der Weg im April behandelt werden.

Gefährliche Landstraße

Kremmen und Linum trennen nur zehn Kilometer. Dennoch meiden Radfahrer die Strecke – ein Radweg fehlt. Dort zu fahren sei lebensgefährlich, sagt Eva Witzgall, die Sprecherin der Initiative. Während der nördliche Teil der Route durch das Kremmener Luch vor allem für Radtouristen attraktiv sei, sei der südliche Teil der Route für den Alltagsverkehr wichtig. „Die Leute wollen eine Anbindung zwischen den Orten“, sagt Eva Witzgall.

Linums Ortsvorsteherin Wilma Nickel hofft seit Langem auf einen Radweg und einen besseren Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr. Mit der Strecke gäbe es nicht nur eine Anbindung für Radtouristen, die vom Kremmener Bahnhof ins Luch starten wollen. Zugleich ergäben sich bei Zietenhorst auch Anbindungsmöglichkeiten in Richtung Wustrau. „Man könnte viel anschließen.“

Die Initiative war zuletzt von Baukosten von bis zu 4,6 Millionen Euro ausgegangen. Sie hofft, dass sich Dreiviertel dieser Summe über Fördermittel aufbringen lassen.

Von Frauke Herweg

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