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Fehrbellin Bombendrohung: Linumer Bruch gesperrt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbellin Bombendrohung: Linumer Bruch gesperrt
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12:32 10.07.2018
Das Gelände der Raststätte wurde am Morgen abgeriegelt. Quelle: Julian Stähle
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Linum

Wegen einer Bombendrohung ist am Dienstag früh der Rasthof Linumer Bruch Nord evakuiert worden, die Autobahn 24 wurde sogar von 7.35 Uhr bis 7.45 Uhr in beiden Richtungen gesperrt.

Gegen die Raststätte Linumer Bruch gab es am Dienstagmorgen eine Bombendrohung. Das Gelände wurde geräumt, sogar die Autobahn musste vorübergehend gesperrt werden. Sprengstoff-Suchhunde kamen zum Einsatz.

Ein anonymer Anrufer hatte zwischen 5 und 6 Uhr am Morgen in der Raststätte Nord (Fahrtrichtung Hamburg) angerufen und angedroht, dass gegen 7.40 Uhr eine Bombe explodieren werde. Ob es sich bei dem Anrufer um einen Mann oder eine Frau handelt, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.

Bombensuchhunde im Einsatz

Die Polizei sperrte daraufhin das Gelände der Raststätte und nahm die Suche auf. 10 Streifenwagenbesatzungen und Bombensuchhunde kamen zum Einsatz und suchten den gesamten Bereich der Raststätte ab. „Es wurde aber kein Sprengstoff gefunden“, sagte Polizeisprecherin Dörte Röhrs von der Polizeidirektion Nord der MAZ.

Bombendrohung an der Raststätte Linumer Bruch: Beamte sperrten das gesamte Gelände. Quelle: Andreas Vogel

Die Evakuierung der gesamten Raststätte war schon deshalb nicht leicht, weil der Rasthof voll war. 3 Schwerlasttransporter, etwa 50 Lastwagen und 40 Pkw rasteten dort. Teilweise mussten die Brummi-Fahrer in ihren Fahrerkabinen geweckt werden, um rasch ihre Gespanne wegzufahren.

Durchsuchung dauerte am Vormittag an

Die Durchsuchung des Geländes dauerte am Vormittag noch an. Der Rasthof ist deshalb weiter abgeriegelt. „Man kann ja nicht wissen, ob da nicht wirklich eine Bombe ist – und wenn ja – wo auf diesem großen Gelände“, so Polizeisprecherin Röhrs.

Die Polizei geht davon aus, dass der Rasthof gegen Mittag wieder frei gegeben wird.

Die Bombendrohung war bereits die dritte innerhalb von 10 Tagen. Es könnte also ein Serientäter am Werk sein. Am Dienstag voriger Woche betraf es den Autohof Oberkrämer, weshalb der nördliche Berliner Ring für zwei Stunden gesperrt werden musste. Am Montagmorgen voriger Woche ging gegen 5.45 Uhr beim Rasthof Stolper Heide an der A 111 ein ähnlicher Drohanruf an – „immer nach dem selben Muster“, wie die Polizei bestätigt.

Von Kathrin Gottwald

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