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Fehrbellin Die stärkste Feuerwehr im Landkreis
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbellin Die stärkste Feuerwehr im Landkreis
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17:47 09.02.2019
Fehrbellins Bürgermeisterin Ute Behnicke zeichnete am Sonnabend in Linum langjährige Feuerwehrleute aus. Quelle: Andreas Vogel
Linum

Mit Blumen und Bierhumpen hat sich am Sonnabend die Gemeinde Fehrbellin in der Feuerwache in Linum bei rund 40 verdienstvollen Feuerwehrleuten für ihren jahrelangen Einsatz bedankt. „Eure Bereitschaft zur Hilfe für andere, die in Not sind, kennt keine Grenzen“, betonte Fehrbellins Bürgermeisterin Ute Behnicke.

Darüber freute sich auch Kreisbrandmeister Wolfgang Hohenwald – zumal die Mitgliederzahl bei den Feuerwehrleuten in der Gemeinde Fehrbellin seit einigen Jahren stabil sei. Die Gemeinde stellt mit 267 Kameraden im aktiven Dienst die stärkste Wehr im Landkreis.

Kreisbrandmeister: Das hatten wir noch nie

Zudem eifern in Fehrbellin 90 Mädchen und Jungen in Kinder- und Jugendwehren der Gemeinden ihren Vorbildern nach. „Die Jugendwarte leisten hervorragende Arbeit“, lobte Bürgermeisterin Behnicke. Um die Jugendarbeit zu würdigen und zu unterstützen, gibt es in Fehrbellin ab zehn Kindern und Jugendlichen einen zusätzlichen Jugendwart.

Das scheint sich auszuzahlen. „Wir haben bei den Kinder- und Jugendwehren im Landkreis ein Plus von 70 Mädchen und Jungen. Das hatten wir noch nie“, betonte Kreisbrandmeister Hohenwald. Er will Mitte der Woche beim Landrat die Bilanz der Feuerwehren in Ostprignitz-Ruppin präsentieren.

Probleme mit den Baustellen auf der Autobahn

Die Feuerwehren der Gemeinde Fehrbellin sind im vergangenen Jahr zu 162 Einsätzen ausgerückt. In 55 Fällen mussten sie ein Feuer löschen, bei 107 Einsätzen ging es um technische Hilfe. „Die Freiwilligen Feuerwehren werden immer mehr gefordert“, sagte Bürgermeisterin Behnicke.

Das gilt nicht allein wegen der Naturkapriolen mit Stürmen, viel Wasser oder lang anhaltender, großer Hitze wie im vergangenen Sommer. Für die Fehrbelliner Feuerwehrleute kommen derzeit noch die Baustellen auf der Autobahn A 24 hinzu, die für zusätzliche Herausforderungen sorgen. Denn die verengten Fahrbahnspuren ermöglichen es nicht, dass eine Rettungsgasse gebildet werden kann. So war Linums Wehr erst kürzlich wegen eines Unfalls gerufen worden – doch helfen konnten die Feuerwehrleute nicht. Sie standen auf der Autobahn mehr als eine Stunde im Stau.

„Zum Glück gab es keine Verletzen, sondern nur hohen Blechschaden“, sagte Gemeindewehrführer Cornelius Voyé. Hilfe kam in dem Fall von der Feuerwehr aus Kremmen, die ebenfalls alarmiert worden war und aus der Gegenrichtung kam.

Fehrbellin investiert indes weiter in den Brandschutz: Linums Feuerwehrleute erhalten in einer Woche ein neues Auto, Tanklöschfahrzeug (TLF) 4000.

Von Andreas Vogel

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