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Fehrbellin Kurfürstenpark: Neue Wege, lichterer Baumbestand
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbellin Kurfürstenpark: Neue Wege, lichterer Baumbestand
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15:43 26.06.2018
Bei den Fehrbelliner Festtagen 2018 wurde die alte Bühne noch genutzt. Im nächsten Jahr könnte bereits eine neue Bühne dort stehen. Quelle: Peter Lenz
Fehrbellin

Neue Wege, gelichteter Bewuchs: Fehrbellin will seinen Kurfürstenpark instandsetzen. Ideen dafür gibt es schon lange. Unklar war allerdings bislang, was mit der Bühne geschehen soll. Die Schweriner Planerin Ewa de Veer hatte die zu DDR-Zeiten erbaute Bühne in einem ersten Entwurf vom Rondell entfernen lassen wollen. Das hatte der Ortsbeirat jedoch abgelehnt.

„Wir hätten nie wieder eine Bühne in den Park gekriegt“, sagt Ortsvorsteher Jürgen Sternbeck (CDU). Jetzt scheint ein Kompromiss gefunden.

Nach Absprache mit der Denkmalschutzbehörde könnte eine neue mobile Bühne wenige Meter hinter dem bisherigen Standort aufgestellt werden. De Veers Idee, das Rondell in seiner früheren Gestalt wiederherzustellen, aber auch der Wunsch der Fehrbelliner nach einer Bühne ließen sich so umsetzen, sagt Sternbeck. „Zwischen Tanzfläche und Bühne ist dann eine Hecke.“

Bühne in Muschelgestalt

Wie die Bühne einmal aussehen soll, ist noch nicht klar. Sternbeck könnte sich eine Holzbühne in Muschelgestalt vorstellen – ganz ähnlich wie in Fehrbellins Partnerstadt Dülmen. In vergangenen Woche hatten sich die Mitglieder bereits für den Kompromissvorschlag ausgesprochen. Am Donnerstag müssen die Gemeindevertreter entscheiden, ob der mit den Denkmalschützern ausgehandelte Entwurf tatsächlich umgesetzt werden soll.

Fehrbellins Kurfürstenpark war 1902 angelegt worden. Geplant ist, den inzwischen sehr dichten Baumbestand zu durchforsten. „Es wird lichter werden“, sagt Sternbeck.

Zugleich sollen die Wege eine neue Deckschicht und das Rondell eine Bepflanzung nach historischem Vorbild bekommen. Am Rande des Kurfürsten-Rondells, von dem alle Wege sternförmig abgehen, ist eine Hecke geplant. Alle Trampelpfade, die sich im Verlaufe der Jahrzehnte im Park gebildet haben, werden verschwinden.

Arbeiten kosten 440000 Euro

Die Arbeiten sollen den bisherigen Berechnungen zufolge 440.000 Euro kosten. Dreiviertel dieser Summe, so hofft Sternbeck, lässt sich über Fördermittel aufbringen. Fließt die finanzielle Hilfe rechtzeitig, können die Arbeiten noch im Herbst beginnen. Im besten Falle, so Sternbeck, sind die Arbeiten im Sommer 2019 abgeschlossen. Rechtzeitig zu den nächsten Festtagen.

Von Frauke Herweg

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