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Fehrbellin Feuerwehr feierte 85-jähriges Bestehen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbellin Feuerwehr feierte 85-jähriges Bestehen
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12:31 26.08.2018
Einer der Höhepunkte des Festes: der Spaßwettkampf mit befreundeten Wehren. Quelle: Frauke Herweg
Wall

Die Ersten haben es naturgemäß am schwersten. Auf einem wackeligen Holzdreieck sollen die Feuerwehrleute im Spaßwettkampf auf die Rennstrecke gehen. Die Hohen Neuendorfer, die als erste starten, schaffen den Spurt in 57 Sekunden. Die Feuerwehr Wall braucht nur 40 Sekunden – vielleicht auch, weil sie sich bei den vor ihr startenden Mannschaften einige Tricks abgucken konnte.

Mit einem Dorffest feierte die Feuerwehr Wall am Wochenende ihr 85-jähriges Bestehen. Einer der Höhepunkte des Festes: der Spaßwettkampf mit befreundeten Wehren am Sonnabendvormittag. Wehren aus Wall, Fehrbellin, Hohen Neuendorf, Rüthnick, Beetz-Sommerfeld und Wustrau-Altfriesack-Langen traten in sechs Disziplinen an.

Seit fünf Jahren gibt es auch eine Jugendwehr

15 aktive Mitglieder engagieren sich derzeit in der Feuerwehr Wall. Das sind zwar für ein kleines Dorf wie Wall mit etwa 150 Einwohnern nicht wenig. Doch weiß auch Wehrleiter Bernd Gericke, dass sich in einem kleinen Ort kaum mehr Mitglieder werben lassen. Vor fünf Jahren Jahren hatte die Wehr auch deshalb eine Jugendwehr gegründet. Gericke hofft, dass wenigstens ein oder zwei Jugendliche später bei der Wehr bleiben.

Daniela Redel hat vor fünf Jahren das Amt der Jugendwartin übernommen. Sie engagiert sich selbst in der Feuerwehr. Als sich ihre Tochter für die Wehr zu interessieren begann, machte Redel sich für die Gründung einer Jugendwehr stark. Sie warb intensiv, um genügend Mitglieder zu bekommen – heute hat die Jugendwehr zehn Mitglieder. Auch Jugendliche aus Ludwigsaue oder Beetz-Sommerfeld machen mit.

Die Älteren unterstützen die Jüngeren

Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 17 Jahren engagieren sich in der Jugendwehr. Sie alle zusammenzuhalten ist für die Jugendwartin kein Problem. „Die Älteren nehmen die Jüngeren an die Hand“, sagt Redel. „Die Großen unterstützen mich sehr.“

Alle 14 Tage kommt die Jugendwehr zusammen – nicht immer zu Knotenkunde und Trainings. Manchmal lässt Redel die Kinder und Jugendlichen auch nur spielen. „Die Ausbildung muss Spaß machen.“

Von Frauke Herweg

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