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Fehrbellin Feuerwehrnachwuchs ließ nichts anbrennen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbellin Feuerwehrnachwuchs ließ nichts anbrennen
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15:26 07.10.2018
Wasser marsch! Hier mussten genau 50 Liter Wasser geholt werden. Quelle: Peter Lenz
Wall

Wenn man am Samstag die mehr als 80 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehren des Amtsbereiches Fehrbellin bei ihrem 10. Stadtlauf in der Gemeinde Wall beobachten konnte, stellte man schnell fest, um diesen Brandschutz-Nachwuchs braucht man sich keine Sorgen zu machen.

Die Jugendfeuerwehren Fehrbellins trafen sich am Samstag zum Wettstreit in Wall. Hier waren Geschicklichkeit, Schnellkeit und Zielsicherheit gefragt, aber auch Teamgeist.

Der Begriff Stadtlauf, resultierte eigentlich aus der Tatsache, dass dieser Wettkampf erstmals in der Stadt Fehrbellin ausgerichtet und durch mehrere Stationen durch die Stadt geführt wurde.

Die Orte haben danach zwar regelmäßig gewechselt, aber der Name blieb. Als Sieger des Vorjahres hatte sich in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr Wall unter der Leitung von Jugendwartin Daniela Redel die Ausrichtung des Wettbewerbes in diesem Jahr gesichert und somit verbunden die gesamte Organisation auf sich genommen.

Jugendwehr Wall feiert fünften Geburtstag

Dabei gab es auch etwas zu feiern, nämlich den fünften Jahrestag seiner Gründung der Jugendfeuerwehr Wall.

Unterstützt bei der Vorbereitung wurde Redel von der Feuerwehr Wall mit Bernd Gericke an der Spitze,dem Gemeindewehrführer Cornelius Voye, dem Gemeinderat und Ortsvorsteherin Sigrid Stolz sowie der Kreisjugendwartin Annette Staacks-Janke.

Ergebnisse

Die Platzierungen im Feuerwehrlauf der Jugendwehren von Fehrbellin:

1. Wall

2. Lobeofsund

3. Linum-Dechtow

4. Wustrau-Langen-Altfriesack

5. Beetz-Sommerfeld

6. Fehrbellin

7. Manker

Zum Wettkampf in den verschiedensten Disziplinen angetreten waren die Jugendgruppen aus Fehrbellin, Manker, Lobeofsund, Wustrau/Altfriesack/Langen, Dechtow/ Linum und eben aus Wall. Dabei ging es nicht unbedingt nur um Übungen der Feuerwehr, sondern vielmehr um Geschicklichkeit und dem Miteinander bei der Lösung der einzelnen Aufgaben.

Gestartet wurde in einer Gruppenstärke von sechs Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 8 und 18 Jahren auf einer Gesamtstrecke von zirka vier Kilometern. Gestartet wurde jeweils im Abstand von 15 Minuten mit extra eingerichteten Haltepunkten bei zu geringem Abstand zwischen den Teilnehmern.

Dabei waren entlang der Wegstrecke die Verschiedensten Stationen aufgebaut, an denen es unter anderem darum ging, Wasserbehälter von A nach B zu befördern und dort exakt 50 Litern zu befüllen, oder mittels Wasserpistolen Becher abzuschießen oder durch Teamarbeit einen Hula–Hoop-Ring durch sechs miteinander verbundene Feuerwehrkids zu jonglieren.

17-jährige Debora Oberath mit Führungsqualitäten

Ganz vorne mit dabei auch einige der Mädchen, wie die 17 jährige Debora Oberath aus Wall. Durch präzise Kommandos und bereits klare Führungsqualitäten führte sie ihre Mannschaft von einer Station zur nächsten der insgesamt 10 weiteren. Sie ist Gründungsmitglied der Jugendgruppe Wall und stolz auf die Jugend-Abteilung, freut sich aber auch schon darauf, mit ihrem 18. Geburtstag in den aktiven Dienst zu wechseln.

Mit insgesamt 600 Punkten verwiesen Debora Oberath und ihr Team die Mannschaften aus Lobeofsund auf den zweiten und Linum/ Dechtow auf den dritten Rang.

Eine Ehrenurkunde erhielten die außer der Reihe gestarteten Jungen und Mädchen der Kochtruppe sowie der Jugendfeuerwehr aus Rüthnick.Der Ausrichter des nächsten Stadtlaufes der Jugendfeuerwehren wird Manker sein.

Von Peter Lenz

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