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Fehrbelliner Feuerwehr zieht positive Bilanz

Die Ziele 2015 erreicht Fehrbelliner Feuerwehr zieht positive Bilanz

Es ist recht gut bestellt um die Fehrbelliner Feuerwehr, zieht Wehrleiter Florian Lück bei der Jahresdienstversammlung Bilanz. 80 Einsätze haben die 26 Kameraden des aktiven Dienstes gestemmt und stolze 2262,75 Ausbildungs-Stunden abgeleistet. Für das kommende Jahr hat Lück, der erst seit Oktober im Amt ist, weitere Pläne.

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Zu 80 Einsätzen wurde die Wehr im vergangenen Jahr gerufen.

Quelle: Peter Geisler

Fehrbellin. Für Florian Lück ist es die erste Jahresdienstversammlung vor den Mitgliedern der Fehrbelliner freiwilligen Feuerwehr. Im Oktober übernahm er gemeinsam mit seinem Vize Sebastian Kalka die Geschäfte des ehemaligen Wehrleiters Jürgen Lembke, der krankheitsbedingt seinen Abschied nehmen musste.

Auf das vergangene Jahr blickt Lück mit Stolz zurück. Zu 80 Einsätzen seien die Fehrbelliner 2015 ausgerückt – 16 Brände und 64 Mal technische Hilfeleistungen. In Erinnerung geblieben ist besonders der Brand des Döner­imbisses in der Berliner Straße. Dank des modernen Fuhrparks seien alle Einsätze zufriedenstellend verlaufen. Zwei Alt-Fahrzeuge allerdings warten noch auf Erneuerung, konstatiert Lück vor den anwesenden 25 Kameraden und den Gästen aus Linum, Tarmow, Brunne und Wall. Zu Gast sind auch Bürgermeisterin Ute Behnicke, die sich sehr für die Feuerwehr ­einsetzt, dazu Gemeindebrandmeister Bernd Gericke, der Kreisbrandmeister Wolfgang Hohenwald und ein Vertreter des Ortsbeirates.

Zwei große Ziele habe es im Jahr 2015 gegeben, beide wurden erreicht, ist Lück stolz: dass die Gemeinde wiederholt den ersten Platz beim Leistungsvergleich des Landkreises belegte ist das eine. Ebenfalls ein großes Plus sei, dass nunmehr alle Fehrbelliner Feuerwehrleute die Ausbildung zum Digitalfunker in der Tasche hätten. Was die Aus- und Weiterbildung betreffe, ist Fehrbellin sehr aktiv. „Es sind 2262,75 Ausbildungsstunden abgeleistet worden“, lobt Lück die Männer und Frauen seiner Wehr.

Mehrere Brandschützer wurden befördert

Der Kreisleistungsnachweis habe viel Vorbereitungszeit gebraucht – das habe sich indes gelohnt. In allen drei Kategorien – Gold, Silber und Bronze – hätte man eine Mannschaft ins Rennen geschickt: ein zweiter, ein fünfter und ein siebter Platz waren die stolze Bilanz.

Zurzeit gibt es 26 Aktive und zwölf Jungen und Mädchen bei der Jugendwehr. Zur Jahresversammlung konnten auch einige Beförderungen ausgesprochen werden: Silvio Kurmann rückte zum Feuerwehrmann auf, Eileen Vatter und Susann Schwabe sind Ober-Feuerwehrfrauen, während Erik Gorn zum Hauptfeuerwehrmann befördert wurde.

Trotz aller Erfolge – auch im kommenden Jahr ist noch genug zu tun. Was aus Sicht von Florian Lück verbesserungswürdig wäre, ist vor allen Dingen die Einsatzkleidung. Hier gebe es noch erheblichen Erneuerungsbedarf. Ebenfalls gern gesehen wäre eine Erneuerung des Parkplatzes vor der Wache – mit gleichzeitiger Vergrößerung. Denn die Parkplatzsituation sei eher schlecht. Gleiches gelte für die Außengarage. „Immer noch muss der Einsatzleitwagen im Winter in der Waschhalle stehen, weil in der Garage keine Wärmedämmung und noch nicht einmal eine Heizung vorhanden ist“, moniert Lück.

Von Regine Buddeke

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