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Ostprignitz-Ruppin Fehrbelliner Karneval in der Schmerzwaldklinik
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbelliner Karneval in der Schmerzwaldklinik
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00:18 17.02.2016
Krankenhausalltag ist kein Ponyhof! Egal, was auf den Tisch kommt: hier wird aufgegessen. Da lässt die Schwester nicht mit sich spaßen. Quelle: Regine Buddeke
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Fehrbellin

Wo bitte gehts zur Notaufnahme? Wenn die Schwestern grad am Tratschen sind, gar nicht! Da muss man sich gedulden – egal ob Privat-oder Kassenpatient. Jucken zwischen den Beinen wird erst einmal mit Hohn und Spott bedacht – ehe das gewitzte Schmerzwaldklinik-Personal zur Tat schreitet. Und das lachgasbetäubte Opfer gern mal auf dem OP-Tisch vergisst, wenns zur Mittagspause läutet.

Die Fehrbelliner Narren haben in ihrem neuen Programm den alltäglichen Wahnsinn im Krankenhausbetrieb aufs Korn genommen und bis aufs skalpellschärfste zugespitzt. 150 Gäste sind im Saal der Rhinmilch versammelt, um sich schauerliche Einblicke in die Pathologie, haarsträubende Details aus der Samenbank-Station und irrwitzige Visiten der irren Patienten und noch durchgeknallteren Ärzteschaft auf der Psychiatrie aus der Nähe zu besehen.

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Patienten im Tollhaus: Fehrbelliner Narren gestatteten tiefe Einblicke in die „Schmerzwald-Klinik“ - zur Freude des amüsierten Publikums.

Die Narren im Saal haben sich ebenfalls nett in Schale geschmissen. Gott persönlich schreitet den Saal ab, eine Giraffe tanzt neben der Cats-Grizelda, Vampire und Fred Feuerstein sitzen vereint am Tisch und sogar ein feuerspeiender Drache soll gesichtet worden sein. Was das Programm betrifft, an dem die 40 Jecken vom FKK schon seit September basteln, sind sich alle einig: zum Totlachen. Wiederbelebung inklusive. Wenngleich: zimperlich darf man nicht sein. Wenn die atombusige Schwester in der Samenbankstation die Becherchen verteilt und beim Hand-Anlegen – züchtig hinterm Wandschirm – assistiert, müssen sich die Spender schon einiges an derben Sprüchen gefallen lassen. Die Akteure haben sichtlich Spaß an ihrer Show. Schwester Isolde und Assistentin Heidi schieben den Essenswagen durch die Tische. Während Heidi den Pamps auf die Teller knallt, zwingt Isolde mit Haaren auf den Zähnen und eiserner Hand zum Aufessen. Nur blöd, dass heidi versehentlich beim ewigen Naschen die Abführpillen erwischt. Mit einem ohrenbetäubenden Flatulenz-Feuerwerk verlässt das taffe Duo den Schauplatz des Verbrechens. Während eine Närrin im Publikum noch eine geschenkte Riesenwurst schwenkt. „Damit du auch mal wieder ne Pelle inner Hand hast“, lautete Isoldes Kommentar.

In die Pathologie hat sich ein Säufer verirrt. „Die anonymen Alkoholiker? Da sind Sie hier falsch“, korrigiert eine Schwester. „Nehehe“, meckert der verirrte und zeigt feixend in die Menge. Die johlt, während der betrunkene Penner eben schnell genüsslich den reinen Alkohol vernascht, in dem ein neckisches Gehirn herumschwimmt wie ein Fischlein.

Eine Stippvisite bei der Visite, ein Tänzchen der Spitzenhäubchen-Jungs des Männerballetts, ein Tanz der Toten: es geht heiter weiter. Selbst eine Stippvisite im Kreißsaal ist im Programm inbegriffen – bei der man immerhin an der Geburt des letzten Einhorns teilhaben darf.

Von Regine Buddeke

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