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Fehrbelliner Züchter stellen ihre Tiere aus

Rassegeflügelschau Fehrbelliner Züchter stellen ihre Tiere aus

Modeneser Schiettis, Luchstauben oder Stellerkröpfer: Die Fehrbelliner Züchter haben ihre Lieblinge, wenn es ums Geflügel geht. Am Wochenende stellten 26 von ihren ihre Schönsten aus – drei Juroren bewerteten die Tauben und Hühner nach Aussehen und perfekter Präsentation.

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Tauben, Hühner, Gänse: Die Fehrbelliner Züchter stellten ihre schönsten Tiere aus – zur Freude der staunenden Besucher.

Quelle: Regine Buddeke

Fehrbellin. Es gackerte, krähte, schnatterte und gurrte. Am Wochenende fand in Fehrbellin die alljährliche Schau der Rassegeflügelzüchter statt. Viele Besucher kamen zum Schauen.

Dreimal „Vorzüglich“, 14 Mal „Hervorragend“ – für die Züchter des Vereins ist das ein zufriedenstellendes Ergebnis. Uwe Bellin hat mit seinen Modeneser Schiettis ein „Vz“ – vorzüglich – eingeheimst, ebenso Manfred Schößler mit seinen Stellerkröpfern sowie Alexander Brock auf Luchstauben. Ganze 172 Tiere – Tauben, Hühner, Zwerghühner und Gänse – posieren in den Boxen. Von den 32 Züchtern haben 26 ihre Schönsten ausgestellt – drei Preisrichter hatten ihre Mühe, die Tiere nach allen möglichen Kriterien zu begutachten. Tadelloses Aussehen ist dabei nur die eine Seite der Medaille, einwandfreies Benehmen ist ebenso ein Muss. Auch wenn der Körperbau perfekt ist, der Schnabel die richtige Krümmung aufweist, die Schwinge kräftig ist und jedes Federchen in der typgerechten Farbe an seinem angestammten Platz liegt – ein nervös herumtrippelndes Tier besteht vor den Jury-Augen schwerlich.

Züchter Norbert Neumann mit einer King-Taube

Züchter Norbert Neumann mit einer King-Taube.

Quelle: Regine Buddeke

Seit 1956 schon veranstalten die Fehrbelliner ihre kleine, feine Schau – einziger Wermutstropfen ist der Nachwuchs. Nur ein Jugendlicher bereichert die Reihen der Fehrbelliner Züchter, die sich im übrigen auch an den größeren Schauen beteiligen, wie unlängst an der Kreisleistungsschau in Wulkow. Am Sonnabendvormittag war der Ausstellungsraum im Vereinslokal „Fehrbelliner Hof“ bereits gut besucht – einige der Tiere fanden einen neuen Besitzer. Ralf Schmidtsdorf bewunderte die Tauben seiner Vereinskollegen. Er selbst hat ausnahmsweise einmal nicht ausgestellt, obschon seine Coburger Lerchen durchaus das Potenzial dazu hätten. „Ich habe als Kind schon Geflügel gezüchtet“, erzählte der Fehrbelliner. Ursprünglich einmal für die Pfanne, berichtete er. Aber irgendwann habe man ihn überredet, Coburger Lerchen zu züchten. „Die hatte keiner im Verein.“ Inzwischen ist er Fan der Rasse: „Ich mag die Form und die Farbe“, sagte er über seine Täubchen.

Norbert Neumann nahm die Jury-Bewertungskarten seiner sechs ausgestellten Lieblinge unter die Lupe. Er schien damit zufrieden: „Zweimal 95 Punkte, vier Preise abgeräumt – da kann man nicht meckern“, sagte er. Neumann züchtet King-Tauben in verschiedenen Farbschlägen: Es gibt sie in schwarz-weiß, in blau, mit oder ohne schwarze Bänder.

Am Ende des Saales standen diverse Pokale aneinandergereiht: Es gab Kreisverbandsehrenpreise, Landesverbandsehrenpreise, dazu den Bürgermeisterpokal. Den hat Uwe Bellin gewonnen – zum vierten Mal in Folge.

Von Regine Buddeke

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