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Ostprignitz-Ruppin Fehrbelliner fragen höchstens drei Minuten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbelliner fragen höchstens drei Minuten
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00:18 12.03.2016
Hans-Peter Erdmann. Quelle: Celina Aniol
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Fehrbellin

Höchstens drei Minuten lang darf ein Bürger in der Einwohnerfragestunde in der Regel reden, in höchstens 30 Minuten sollten alle Anfragen in diesem Teil der Sitzungen von Ortsbeiräten und Gemeindevertretern gestellt worden sein. – So war es bislang immer in der Gemeinde Fehrbellin, und so soll es auch bleiben. Das haben die Gemeindevertreter Fehrbellins jetzt entschieden. Damit haben sie gegen einen Antrag aus Wustrau zur Neufassung der Hauptsatzung der Gemeinde gestimmt. Die Wustrauer wollten, dass die Einwohner künftig eine Stunde für ihre Fragen haben und etwa sechs Minuten pro Meldung sprechen dürfen. Tatsächlich gebe es im Zietendorf oft viele Einwohner, die sich zu Wort melden, bestätigt die Verwaltungsmitarbeiterin Stefanie Klahn. „Die Einwohnerfragestunde dauert dort regelmäßig etwa 60 Minuten.“ Weil es in anderen Ortsteilen aber anders zugeht, wäre es falsch, Wustrau zum Maßstab zu nehmen, findet Hans-Peter Erdmann aus Lentzke. „Das zur Regel zu machen, wäre unnötig.“ Zumal die Hauptsatzung nur vorschreibt, „ dass die Einwohnerfragestunde 30 Minuten dauern soll – nicht muss“, so Erdmann.

Das werde auch bereits so praktiziert, bestätigt Fehrbellins Ortsvorsteher Jürgen Sternbeck. „Wenn es etwas zu klären gibt, dann lasse ich doch die Leute zu Ende reden. Da sollte man nicht auf die Uhr gucken.“

Von Celina Aniol

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