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Ostprignitz-Ruppin Feiern für die Traditionspflege
Lokales Ostprignitz-Ruppin Feiern für die Traditionspflege
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17:58 10.08.2017
Biesens Ortsvorsteher Burkhard Schultz und Ninett Lapawczyk gehören zu den Organisatoren. Quelle: Christian Bark
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Biesen

Es ist immer wieder das Ereignis im Jahr für die Biesener. Nachdem das Erntefest über Generationen gefeiert worden war, war es gegen Ende der DDR etwas eingeschlafen. „Nach der Wende haben wir es aber wieder aufleben lassen“, erinnert sich Biesens Ortsvorsteher Burkhard Schultz. Gerade mit Blick auf den Umstand, dass in selbst in der Region Erntefeste im eigentlichen Sinne immer seltener werden, ist Burkhard Schultz stolz, dass das in Biesen und seinen Ortsteilen bis heute immer so gut klappt.

Das soll es auch in diesem Jahr. Am Sonnabend, 26. August, wird sich gegen 12.30 Uhr der traditionelle Ernteumzug in Bewegung setzen und die Ortsteile Heinrichsdorf und Eichenfelde abfahren. „Das sind immer an die 20 Wagen“, erklärt der Ortsvorsteher. Besonders kräftige Unterstützung erwarten die Biesener auch in diesem Jahr wieder von der anderen Seite der Autobahn aus Jabel. Nach dem Umzug beginnt auf dem Hof der Agrargenossenschaft das Fest gegen 14 Uhr – mit Kinderprogramm, Speisen, Getränken und Tanz am Abend. Neu ist in diesem Jahr, dass das Fest am Sonntag weitergefeiert wird, nämlich ab 10 Uhr beim Frühshoppen mit Blasmusik und Erbseneintopf aus der Gulaschkanone.

Dass die Tradition des Erntefestes, das gerade für einen langwirtschaftlich geprägten Ort wie Biesen große Bedeutung hat, fortbesteht, ist Schultz zufolge insbesondere dem Organisationsteam zu verdanken. „Hier wäre es schön, wenn wir künftig auch jüngere Biesener mit ins Boot bekommen“, sagt der Ortsvorsteher. Dazu gehört bereits jetzt Ninett Lapawczyk. „Das ist auch ein Stück weit Identifikation mit dem Ort“, erklärt die 30-Jährige ihre Motivation. Sie hofft an dem Wochenende wieder auf hunderte Besucher, die aus der gesamten Region kommen.

Von Christian Bark

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