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Ostprignitz-Ruppin Feldlerchen feiern 25-jähriges Jubiläum
Lokales Ostprignitz-Ruppin Feldlerchen feiern 25-jähriges Jubiläum
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00:18 21.06.2017
Ein Prosit auf 25 Jahre: Die Blandikower Singegruppe Feldlerchen feierten am Sonnabend. Quelle: Christamaria Ruch
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Blandikow

„Die Musik kommt aus unseren Herzen und geht in die Herzen des Publikums“, sagte Birgit Nikolowius am Sonnabend im Festzelt in Blandikow. Sie ist die Vorsitzende des Ensembles Feldlerchen und blickte beim Festprogramm mit ihren Mitstreitern und allen Besuchern auf 25 Jahre Singegruppe zurück.

„Wir sind sechs bis acht lustige Mädels und sind als kleine Truppe unterwegs“, so Nikolowius. Seit einem Jahr bereichert Gerd Ziebol als Hahn im Korb die Auftritte. Er spielt Schlagzeug und Gitarre. Vom Volkslied bis zum Gassenhauer, Sketche und Tänze – das sind die Markenzeichen der Blandikower Feldlerchen.

Das Blandikowlied ist nach wie vor die heimliche Hymne. Gut 1200 Auftritte in 25 Jahren zählen zur Bilanz. „Mit 80 Auftritten in einem Jahr haben wir mal die Höchstmarke erreicht“, sagte Birgit Nikolowius. Doch zum Gang ins Rampenlicht gehört auch, ein straffes Programm bei der Vor- und Nachbereitung zu absolvieren. „Das Publikum sieht aber nur unsere Lieder und Fröhlichkeit.“ Dafür sprach sie nun den Familien der Feldlerchen ihren Dank aus, erhob mit den anderen Sängerinnen und Gerd Ziebol das Glas und stieß mit dem Publikum an.

Es begann mit einem Jubiläums-Programm

Die Geschichte der Blandikower Feldlerchen begann 1992. Damals probten Dörte Simon-Rihn, Manuela Schmidt und Ina Schwarz ein Programm für das 700-jährige Dorfjubiläum im Jahre 1993. Kerstin Sannemann, Britta Bartel, Birgit Nikolowius, Dietlinde Bolduan, Andrea Schiller, Barbara Wirth, Manuela Koerber, Nicole Hamann und Birgit Jennrich sind die aktuellen Feldlerchen. In all den Jahren kamen und gingen Sängerinnen und Instrumentalisten. „Wenn wir alle Mitglieder seit der Gründung zusammenzählen, kommen wir auf 30“, sagte Birgit Nikolowius. „Wir stehen auch dafür, dass wir 25 Jahre zueinander halten und darum kämpfen, dass die Truppe zusammen bleibt.“

Robert Scholz, Ortsvorsteher in Blandikow, eröffnete den Reigen der Gratulanten: „Die Feldlerchen bereichern das Dorf.“ Unter die Gäste aus der Region mischten sich auch Besucher aus Fahrenbach, der Partnergemeinde von Heiligengrabe. Auch dieser Kontakt besteht seit 25 Jahren; das wurde gebührend gefeiert. Die Radautüten aus Maulbeerwalde, der Gemischte Chor Heiligengrabe, die Papenbrucher Pappnasen sowie die Tetschendorfer Schlossbläser traten neben den Feldlerchen auf.

Von Christamaria Ruch

3500 Besucher in den ersten zweieinhalb Stunden. Mit diesem Ansturm hatte die Firma Swiss Krono am Sonnabend beim Tag der offenen Tür in Heiligengrabe wohl kaum gerechnet. Bei 5700 Gästen hörte das Unternehmen um 19 Uhr mit dem Zählen auf. Trotz des Besucherandrangs lief die Produktion weiter. Dafür wurde ein Werksbesichtigungs- und Sicherheitskonzept entwickelt.

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