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Ferienkinder bauen Alten Laden zum Labyrinth um

Wusterhausen Ferienkinder bauen Alten Laden zum Labyrinth um

Viel Strippe und ein bisschen Fantasie – mehr brauchte es nicht, um den Alten Laden im Herbst’schen Haus in Wusterhausen zu einem Labyrinth umzubauen. Schüler der Wusterhausener Astrid-Lindgren-Schule haben das in den letzten beiden Ferientagen am Donnerstag und Freitag getan.

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Die Hortkinder der Astrid-Lindgren-Schule Wusterhausen in ihrem selbst gebauten Labyrinth.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Wusterhausen. Schon gewusst? Ein Labyrinth ist kein Irrgarten. „Im Irrgarten kannst du dich verlaufen, im Labyrinth nicht. Du musst den eingeschlagenen Weg nur zurückgehen, um rauszukommen.“ Da haben doch die Hortkinder der Astrid-Lindgren-Grundschule in den letzten beiden Tagen ihrer Winterferien gleich wieder was gelernt. Und zwar von Katharina Zimmermann.

Als Leiterin des Wegemuseums gilt sie quasi als Fachfrau in diesen Dingen. Von ihr kam auch die Idee, mit Anton, Hannes, Annalena, Celina, Laura und ihren Gefährten im „Alten Laden“ des Herbst’schen Hauses ein Labyrinth anzulegen. Es begann am Donnerstag mit dem Bau eines Modells, das für alle Ecken und Strecken locker 50 Meter Schnur verbrauchte.

Erst ein Finger-Labyrinth gebaut

Das „Finger-Labyrinth“ - der Name sagt, wie der Weg von Anfang bis Ende bewältigt werden kann - kommt später in eine Ausstellung, versehen mit der Visitenkarte seiner Schöpfer. Am Freitag nun wurde es ernst, als der Test vom Vortag samt Vorbereiten und Erklären „in echt“ umgesetzt werden sollte.

Störende Tische und Stühle mussten als erstes weichen.Dann bekam der Fußboden eine Abdeckung aus grünen Flies-Decken. Nun begann das große Messen, immer nach den Ansagen von „Wegebaumeisterin“ Katharina Zimmermann. Breite Klebestreifen ließen peu à peu Konturen sichtbar werden. Das dauerte gut zwei Stunden.

Der Praxistext wurde bestanden

Dann lag die fertige Fläche vor den Bastlern. Auf den ersten Blick glich sie dem bekannten „Mühle“-Brettspiel, nur ohne Spielsteine. Der Praxistest wurde mit Spannung erwartet. Im Gänsemarsch, auf ganz leisen Sohlen und - kaum zu glauben - fast schweigend begann der Gang hinein ins Labyrinth auf vorgegebener Strecke.

Die Kinder stellten fest, dass man sich unterwegs begegnen kann, um sich gleich wieder zu trennen, und, dass der Weg, wenn man ihn nie verlässt, wieder hinausführt. Spürbare Erleichterung war dann bei vielen nicht zu übersehen. Eine unerklärliche Spannung ließ nach. Und warum nun das ganze Räumen, Messen, Kleben? Vor allem aus Spaß!

Spaß am Ausdauer-Training

„Das waren mal zwei ganz andere Ferientage“, findet Celine Busse aus der Klasse 4a. „Aber sie haben auch Laune gemacht, wie überhaupt alles seit Montag.“ Das spielerische, aber konzentrierte Arbeiten folgte auf die Tage verteilt dem Wandern, einem Kinobesuch, der Besichtigung des Museums und dem Basteln von Faschingsmasken.

Die Großen hatten noch eine andere Sicht auf die Dinge. „Die Kinder mussten schon einiges an Ausdauer zeigen, sich untereinander absprechen, Hand in Hand zu Werke gehen. Und wir haben ausprobiert, was nach diesem Ferienspiel noch möglich ist“, sagt Hortnerin Marion Elendt. Im Sommer könnte auf dem Schulgelände ein viel größeres Labyrinth entstehen.

Von Wusterhausen

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