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Ostprignitz-Ruppin Fertigstellung des Feuerwehrhauses absehbar
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fertigstellung des Feuerwehrhauses absehbar
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00:18 31.10.2016
Am und ums Neustädter Feuerwehrhaus stehen die Arbeiten kurz vor ihrem Abschluss. Quelle: Alexander Beckmann
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Neustadt

Von außen wirkt das modernisierte Neustädter Feuerwehrhaus schon fast komplett. Sogar der neue Parkplatz auf der bisherigen Rückseite des Gebäudes steht offenbar kurz vor der Fertigstellung.

Drinnen ist allerdings noch einige Arbeit zu erledigen. Während die Fahrzeughalle schon gut aussieht – da muss vor allem noch der Elektriker ran – läuft im Obergeschoss der Innenausbau. Maler sind dabei, die Wände herzurichten. Sanitäranlagen und Elektrik werden noch manche Handwerkerstunde erfordern. Auch Bodenbeläge fehlen komplett – erst muss der Estrich trocknen. Dafür stehen unten schon die nagelneuen Schränke für die persönliche Ausrüstung der Feuerwehrleute bereit. Das Amt hatte eigens für solche Ausstattungsgegenstände im Sommer rund 20 000 Euro zusätzlich bereitgestellt.

Dass das Haus dringend sanierungsbedürftig ist, war schon seit Jahren kein Geheimnis mehr. Pläne für die Modernisierung bestanden seit Langem, scheiterten aber immer wieder am Geld. Der Umzug an einen anderen, besser ausgestatteten Standort wurde aus organisatorischen Erwägungen abgelehnt. Mit ganz spitzem Stift entstand schließlich eine Sparvariante für den Umbau: für eine statt anderthalb Millionen Euro. Das setzt man nun um.

Anfang März zogen die Neustädter Feuerwehrleute in ein Ausweichquartier am anderen Ende der Stadt. In Arbeitseinsätzen übernahmen sie einen Großteil der Entkernungsarbeiten im alten Domizil.

Im Innern haben die Handwerker bis zur Übergabe im Dezember noch einige Arbeit vor sich. Quelle: Alexander Beckmann

Das hielt ein paar Überraschungen bereit. Bereits Mitte der 70er Jahre war mit dem Bau begonnen worden, doch angesichts diverser Engpässe wurde das Haus erst 1988 fertiggestellt. Seitdem beschränkten sich die Investitionen im Grunde auf die Instandhaltung. Und die erwähnten Engpässe hatten bis in die Gegenwart ihre Spuren an der Bausubstanz hinterlassen: Die Dachkonstruktion war teilweise nur improvisiert und dem Boden in den Fahrzeughallen fehlte es an einem tragfähigen Unterbau. Diese Mängel sind nun behoben.

Amtswehrführer Heino Arndt wirkt schon jetzt zufrieden: „Da hat das Amt mal richtig Geld in die Hand genommen.“ Natürlich hätten er und seine Kameraden sich über Toiletten auch im Obergeschoss gefreut, wo es künftig einen ausreichend großen Schulungsraum gibt. „Das ist nicht schön, aber es wird gehen“, findet Arndt. Auch bleibt die Asbesteindeckung des Daches unberührt. „Man kann eben nur das ausgeben, was in der Kasse ist“, sagt der Amtswehrführer. „Ich hoffe, dass der Bau hier auch den Kameraden wieder ein bisschen Auftrieb gibt.“

Nun zeichnet sich schon die Rückkehr ins Feuerwehrhaus ab. Am 16. Dezember soll der Bau angemessen feierlich übergeben werden.

Von Alexander Beckmann

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