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Fest im Dorf verwurzelt

Feuerwehr in Sewekow Fest im Dorf verwurzelt

Eine stabile Mannschaft steht in Sewekow hinter Wehrführer Volker Mews. Fünf Mal rückten die Brandschützer im letzten Jahr aus. Bei der Jahreshauptversammlung nahmen drei Kameraden Beförderungen entgegen. Der Zusammenhalt unter den Blauröcken geht allerdings weiter über die Rettung und Bergung hinaus.

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Sewekow. Aus freien Stücken in die freiwillige Feuerwehr eintreten – das ist auch für den Sewekower Ortswehrführer Volker Mews eine besondere Sache. Michael Winkel zog im letzten Jahr nach Sewekow und bat dann schnell um Aufnahme in die Reihen der Brandschützer. Der junge Mann kommt ohne Vorkenntnisse, aber zeigt „großes Interesse“, so Mews. Nun muss Winkel die Truppmannausbildung durchlaufen und kann dann im Ernstfall mit ausrücken.

Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr in Sewekow stand am Freitagabend im Bauerncafé Nöhmke der Rückblick auf das letzte Einsatzjahr im Mittelpunkt. Darüber hinaus erhielten verdiente Kameraden Ehrungen. Wittstocks Stadtbrandmeister Sven Scheer und Ortsvorsteher Martin Schäfer gehörten zu den Gästen. „Wir hatten insgesamt sieben Alarmierungen im vergangenen Jahr, mussten davon aber nur fünf Mal ausrücken“, sagte Mews. Bei drei Einsätzen handelte es sich um Brände, die jedoch „alle glimpflich ausgingen“, so Mews. Hinzu kamen zwei technische Hilfeleistungen. Im Einsatzfall rückt die Sewekower Wehr zumeist mit den Brandschützern aus Berlinchen und Zempow aus; so sieht es die Ausrückordnung vor. Elf aktive Brandschützer sowie acht Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung reihen sich bei der Feuerwehr in Sewekow ein. „Durchschnittlich kommt jedes aktive Mitglied bei uns auf mehr als 30 Stunden Schulung im Jahr“, sagte der Wehrführer. Im Winterhalbjahr drücken die Blauröcke jeden zweiten Freitagabend im Monat die Schulbank und im Sommer einmal monatlich samstags.

Beförderungen und Ehrungen

Eine Kinder- und Jugendabteilung existiert nicht. „Die Nachwuchsgewinnung ist schwierig“, räumte Mews ein. Dies ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass die Schüler in Wittstock zur Schule gehen, am Nachmittag spät nach Hause kommen und dann ihren schulischen Verpflichtungen nachkommen müssen.

„Das ist eine stabile Mannschaft um Wehrführer Volker Mews“, lobte Ortsvorsteher Martin Schäfer am Freitag. Die Feuerwehr ist im Ort laut Schäfer „fest verwurzelt und anerkannt.“ Das zeigt auch der Blick in den Jahreskalender. Und das bestätigte auch Mews. Neben den Einsätzen zur Gefahrenabwehr sind die Brandschützer bei allen Veranstaltungen im Dorf eingebunden. „Wir haben große Achtung vor dieser ehrenamtlichen Arbeit – das ist das wichtigste Ehrenamt im Ort“, so Schäfer.

Die beiden Oberfeuerwehrmänner Heiko Thiel und Dirk Mundt wurden am Freitag zu Hauptfeuerwehrmännern befördert. Oberlöschmeister Reyk Hirschmüller trägt nun den Dienstgrad Hauptlöschmeister. Die beiden Kameraden Hubert Düsing und Friedhelm Wolff sind langjährige Mitglieder. Düsing ist seit 50 Jahren aktiv und Wolff seit 60 Jahren. Im Rahmen einer Veranstaltung vom Kreisfeuerwehrverband nahmen sie im letzten Jahr in Kyritz Medaillen für treue Dienste entgegen. Nun gratulierte Volker Mews noch vor Ort in Sewekow.

Von Christamaria Ruch

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