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Festessen für Kyritzer Alleinstehende

Fast wie in Familie Festessen für Kyritzer Alleinstehende

Das Weihnachtsessen für Alleinstehende am Heiligabend hat in Kyritz seit Jahrzehnten Tradition. Ehrenamtliche Helfer halten diese am Leben. Am Donnerstag versammelten sich wieder knapp 20 Gäste bei Gans und festlichen Liedern für ein paar gesellige Stunden.

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An weihnachtlicher Unterhaltung fehlte es nicht.

Quelle: Beckmann

Kyritz. Gute Kyritzer Tradition – dieser Begriff trifft auf eine Veranstaltung in ganz besonderem Maße zu: auf das Weihnachtsessen für Alleinstehende. Auch diesmal versammelten sich am Heiligabend auf Einladung der Volkssolidarität, der Stadt und des CDU-Stadtverbandes wieder knapp 20 Gäste vor allem der älteren Jahrgänge, um gemeinsam bei gutem Essen und unterhaltsamen Einlagen ein paar gesellige Stunden zu erleben.

„Ich weiß gar nicht mehr, wann wir damit angefangen haben“, sagt Merita Friese, die von Anfang an als Mitorganisatorin dabei war. „Das muss noch zu DDR-Zeiten gewesen sein.“ Nach der Wende habe die Kyritzer CDU begonnen, die Initiative der Volkssolidarität zu unterstützen. „Und die Stadt war auch mit dabei. Das muss man dazusagen.“ So überbrachte auch diesmal Bürgermeisterin Nora Görke Weihnachtsgrüße.

Das kleine Kulturprogramm mit Musik, Geschichten und Gedichten ist inzwischen so etwas wie eine ganz eigene Tradition. Isabell und Oliver Normann sowie Caroline Mallé waren vor knapp 20 Jahren bereits als Kinder aktiv dabei und sind es jetzt als Erwachsene immer noch. Ebenfalls seit Jahren mit von der Partie sind Maria Schick und Lena Lange. Am Sonnabend gestalteten zudem Schüler von „Uwes Musikschule“ das Programm in „Bluhms Hotel“.

Das Weihnachtsessen war für die Gäste wie immer kostenlos. Alle beteiligten Helfer sind ehrenamtlich mit dabei. „Und wir organisieren auch einen Fahrdienst“, erklärte Merita Friese. Dafür kam die Unterstützung diesmal beispielsweise vom Autohaus Dullin.

Es war am Donnerstag eine relativ kleine Runde. „Alle werden älter“, sagte Merita Friese. „Ich habe festgestellt, dass es bei vielen Alleinstehenden eine Hemmschwelle gibt vorbeizukommen. Das ist schade. Alle Beteiligten geben sich ja viel Mühe.“

Von Alexander Beckmann

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