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Festspiele sollen auf Fontanejahr einstimmen

Neuruppin Festspiele sollen auf Fontanejahr einstimmen

Nun also doch: Auch 2018 soll es in Neuruppin Fontanefestspiele geben. Das war bisher fraglich, weil 2019 die ganze Mark den 200. Geburtstag von Theodor Fontane feiern will. Mit den Festspielen 2018 soll auf dieses Jubiläum eingestimmt werden – mit welchem Konzept, das ist aber noch offen.

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Beim Fontane-Lyrik-Projekt der Fontanefestspiele war im Frühjahr auch der Schauspieler Dietmar Bär in der Neuruppiner Pfarrkirche zu erleben.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Entgegen den bisherigen Plänen der Fontanestadt soll es auch 2018 Fontanefestspiele in dessen Geburtsstadt geben. Allerdings ist noch völlig offen, in welcher Form und in welchem Umfang diese in Neuruppin über die Bühne gehen werden. Klar ist lediglich, dass sie die Besucher auf das Fontanejahr 2019 einstimmen sollen. Dann will das gesamte Land Brandenburg den Geburtstag von Theodor Fontane vor 200 Jahren begehen.

Erste Gespräche zwischen der Stadtverwaltung und den vier Organisatoren der bisherigen Fontanefestspiele – Uta Bartsch, Frank Matthus, Peter Böthig und Otto Wynen – hat es bereits gegeben. „Wir wollen auch 2018 etwas bieten, das deutschlandweit auf Interesse stößt“, betonte am Mittwoch Uta Bartsch. Was das genau sein könnte, das wollen die Vier nun bis Ende Oktober beraten und dann den Abgeordneten vorstellen. „Uns ist bewusst, dass wir für 2018 ein kleineres Budget haben werden als in diesem Jahr, weil alles auf das Fontanejahr 2019 ausgerichtet ist“, sagte Uta Bartsch. Deshalb wird es 2018 auch keine Grete-Minde-Aufführung geben – im Gegensatz zum Reiseliteraturfestival „Neben der Spur“. Das soll in zwei Jahren „auf jeden Fall“ wieder laufen und möglichst viele Neugierige nach Neuruppin locken.

Kleines Defizit im Frühjahr

Die vier Organisatoren hatten stets gehofft, dass die alle zwei Jahre stattfindenden Fontanefestspiele auch 2018 gesetzt sind. Doch die Stadt und auch die Abgeordneten hatten das zunächst offen gelassen. Ein möglicher Grund könnte sein, dass in diesem Jahr trotz rund 4000 Besuchern (das sind etwas mehr als 2014), die Ausgaben von 230 000 Euro nicht ganz eingespielt werden konnten. Die Einnahmen beliefen sich trotz einer Förderung der Stadt von 25 000 Euro sowie großer Unterstützung von der Wohnungsgesellschaft NWG und der Stadt lediglich auf knapp 219 000 Euro. Damit mussten die Organisatoren beim eigenen Honorar streichen (die MAZ berichtete).

„Ich freue mich, dass ein Umdenken eingesetzt hat“, begrüßte Ronny Kretschmer (Linke) die ersten Gespräche für Fontanefestspiele 2018. Die Stadt habe diese nie ausgeschlossen, sagte Dezernent Thomas Fengler. Das sei auch gut so, sagte Hannelore Gußmann (SPD). Denn wenn eine Veranstaltungsreihe erst einmal weg sei, sei es schwer, diese wieder zu beleben.

Von Andreas Vogel

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