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Festzug knattert mit bunten Wagen durchs Dorf

Biesen Festzug knattert mit bunten Wagen durchs Dorf

Sie knatterten wieder durch Biesen und seine Ortsteile und ließen das Herz der am Straßenrand auf sie wartenden Anwohner höher schlagen. 16 geschmückte Wagen nahmen am diesjährigen Biesener Erntefest teil, einer bunter geschmückt als der andere. Allerdings hatten sich auch die Anwohner bei der Gestaltung ihrer Häuser und Gehöft große Mühe gegeben.

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Die Festwagen zogen von Biesen über Eichenfeld nach Heinrichsdorf und zurück.

Quelle: Christian Bark

Biesen. Voll freudiger Erwartung auf den Festumzug hatten sich am Samstag zahlreiche Biesener vor ihren liebvoll geschmückten Häusern postiert. So auch Gisela Seeger, ihre Mutter Cordula und Tante Käthe in Eichenfelde. „Waschtag“ war ihr Motto, wie sie sagten. „Die Leinen-Schürzen und Helgoländer-Kappen der Feldarbeiter mussten schließlich gereinigt werden“, blickte Cordula Seeger auf frühere Zeiten der Landwirtschaft zurück.

Familie Seeger hatte ihr Haus unter dem Motto „Wäschetag“ geschmückt

Familie Seeger hatte ihr Haus unter dem Motto „Wäschetag“ geschmückt.

Quelle: Christian Bark

Dann rollten sie auch an Seegers Haus vorbei, die 16 Festwagen, einer bunter geschmückt als der andere. Mit dabei auch Jan Klähn und sein „Träcker“, „Das Schmücken hat schon einige Zeit gedauert, aber es hat sich gelohnt“, sagte er, als der Festumzug wieder auf dem Gelände der Agrargenossenschaft in Biesen angekommen war. Wie Klähn waren auch viele junge „Wagenfahrer“ dabei – zum Teil auf Rasenmähertraktoren. „So bleibt unsere Tradition erhalten“, freute sich Biesens Ortsvorsteher Burkhard Schultz.

Zusammen mit Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann belohnte Schultz die Erntezugteilnehmer mit Sektflaschen. „Das Fest zeigt, dass auch im ländlichen Raum viel los sein kann“, lobte Gehrmann. Es sei zugleich ein Zeichen für den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft und die stark durch Landwirtschaft geprägte Stadt. In dem Zusammenhang beklagte Schultz die sinkenden Preise für landwirtschaftliche Produkte. Das treffe auch seine Genossenschaft hart.

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Zahlreiche buntgeschmückte Wagen und Traktoren zogen wieder zum Erntefest durch Eichenfelde, Heinrichsdorf und Biesen. Auf dem Gelände der Agrargenossenschaft wurde dann mit hunderten Gästen kräftig gefeiert.

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Ansonsten stand für die über 300 Gäste das Feiern bis um 22 Uhr im Vordergrund. Burkhard Schultz freute sich besonders darüber, dass am Ernteumzug auch Fahrzeuge aus dem Nachbardorf Jabel dabei waren. „Uns trennt zwar die Autobahn 19 voneinander“, sagte Biesens Ortsvorsteher. Jedoch gebe es zahlreiche Brücken, die die Orte miteinander verbinden würden – auch symbolische wie eben das Erntefest und das zuletzt stattgefundene Seifenkistenrennen.

Von Christian Bark

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