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Fettbrand im Sportcenter

Neuruppin Fettbrand im Sportcenter

Mit vier Fahrzeugen musste die Neuruppiner Feuerwehr am Dienstagmorgen zum Sportcenter ausrücken. Grund war ein Fettbrand in der Küche. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, rund 50 Menschen vorsichtshalber evakuiert.

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Schnell war die Neuruppiner Feuerwehr am Dienstagfrüh am Sportcenter Kaatzsch.

Quelle: Andreas Vogel

Neuruppin. Schreck am Morgen: Eine Fritteuse ist am Dienstag kurz nach 8 Uhr im Neuruppiner Sportcenter Kaatzsch in Brand geraten, ein 21-jähriger Koch wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht. „Er steht unter Schock“, sagte Geschäftsführerin Bärbel Kaatzsch.

„Es sieht schlimmer aus als es ist“

Die Feuerwehr war schnell mit vier Fahrzeugen und knapp 30 Einsatzkräften vor Ort, der Fettbrand war recht schnell unter Kontrolle. Allerdings musste die Feuerwehr auch deshalb eingreifen, weil zuvor selbst eine Löschdecke in Brand geraten war, mit der die Flammen gelöscht werden sollten. Öl muss bekanntlich erstickt werden, weshalb in Küchen spezielle Pulverlöscher von Vorteil sind, sagte Neuruppins Polizeisprecherin Dörte Röhrs.

Rund 50 Menschen, Mitarbeiter des Sportcenters und Gäste, mussten während des Einsatzes für gut eine Stunde evakuiert werden, so Röhrs. Große Schäden gab es demnach nicht. Lediglich die Küche und ein paar angrenzende Räume mussten entlüftet werden. „Es sieht schlimmer aus als es ist“, sagte Kaatzsch.

Der Fettbrand war schnell gelöscht

Der Fettbrand war schnell gelöscht.

Quelle: Andreas Vogel

Als mögliche Ursache für den Fettbrand wird ein technischer Defekt vermutet, allerdings könne auch ein menschlicher Fehler nicht ausgeschlossen werden, hieß es. Bereits kurz vor Mittag konnte das Sportcenter Kaatzsch, das vor 20 Jahren eröffnet wurde, bereits wieder Gäste empfangen. „Wir brauchen jetzt nur eine neue Fritteuse“, sagte Kaatzsch. Einen Brand hat es in der Einrichtung laut der Geschäftsführerin in den vergangenen 20 Jahren noch nie gegeben. Der Geburtstag des Sportcenters soll nicht groß gefeiert werden. „Das ist nicht meine Art“, so Kaatzsch. Vielmehr soll eine alte Tradition wieder aufgenommen werden. Demnach können Gäste Anfang März bei einer langen Nacht die Anlagen nutzen und beispielsweise Federball, Squash oder Fußball spielen. Das wurde früher gut angenommen, so Kaatzsch, und auch jetzt gebe es schon eine große Nachfrage für die lange Nacht.

Von Andreas Vogel

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