Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Feuerwehr: Mehr Brände und Türnotöffnungen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Feuerwehr: Mehr Brände und Türnotöffnungen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:13 07.03.2017
Jahresdienstversammlung der Feuerwehr Wittstock. Quelle: Gerd-Peter Diederich
Anzeige
Wittstock

Die Freiwillige Feuerwehr Wittstock ist im vergangenen Jahr zu 184 Einsätzen gerufen worden. Die Einsatzdauer der Wittstocker Feuerwehr und ihrer Einheiten Rossow/Fretzdorf, Freyenstein, Berlinchen, Sewekow, Dranse, Babitz/Zootzen, Wulfersdorf/Niemerlang, Biesen, Zempow und Christdorf lag bei 202 Stunden. Das wurde jüngst in der Jahresdienstversammlung bekanntgegeben.

An den Einsätzen nahmen insgesamt 218 Feuerwehrleute teil und leisteten 2446 Einsatzstunden. Die Einsatzbilanz ist vergleichbar mit der in den Jahren 2015 und 2014. Es gab 132 technische Hilfeleistungen, beispielsweise nach Verkehrsunfällen, 36 Mal musste hier Menschen geholfen werden. 52 Mal wurde die Feuerwehr zu Brandeinsätzen alarmiert, davon 43 auf und an Autobahnen.

Angestiegen ist im Jahr 2016 die Zahl der Türnotöffnungen bei hilflosen Menschen in ihren Wohnungen: 21 waren es 2016, sechs mehr als im Vorjahr.

Immer öfter müssen Ölspuren beseitigt werden: 15 waren es 2016, ein Jahr zuvor lediglich acht.

Ungenügender Brandschutz in der Kyritz-Ruppiner Heide

Ungenügend ist aus Sicht der Wittstocker Wehrführung der angemahnte vorbeugende Brandschutz rund um die Grenze des ehemaligen Truppenübungsplatz in der Kyritz-Ruppiner Heide umgesetzt. Immer noch fehlen die geforderten funktionstüchtigen Wasserentnahmestellen, die Wege sind ungenügend ausgebaut und meistens für die Löschfahrzeuge zu schmal für Vorbeifahrten. Der geschaffene Brandschutzstreifen ist bereits wieder zugewachsen und an vielen Stellen zu schmal, um mögliches Überspringen von Feuer zu vereiteln.

Von Gerd-Peter Diederich

Der Bau der neuen Molchowbrücke soll nach der Sommersaison beginnen. Bis dahin lässt die Stadt Neuruppin die Pläne für das neue Bauwerk noch einmal überarbeiten. Ziel ist es, die Brücke schmaler, filigraner und möglichst auch noch billiger zu machen.

06.03.2017

Ein Erdwall hat verhindert, dass bei dem schweren Unfall an der Biogasanlage bei Wuthenow auch der Ruppiner See verseucht wurde. Rund zwei Millionen Liter giftiger Gärreste sind bei der Havarie ausgelaufen – das Meiste in einen Graben, der direkt in den See führt. Auch Tage später wird noch rund um die Uhr das Wasser abgepumpt.

09.03.2017

Seit Montag weist die Touristinformation Rheinsberg ihre Öffnungszeiten an der Eingangstür auch in der Brailleschrift aus, als einzige weit und breit. Die Stadt will damit auch Sehschwachen eine Orientierung geben. Von diesem Signal ist nicht nur Peter Krause, der Chef des Tourismusverbandes Ruppiner Seenland, angetan. Interesse gibt es auch aus Thüringen.

06.03.2017
Anzeige