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Ostprignitz-Ruppin Feuerwehr bekommt neue Drehleiter
Lokales Ostprignitz-Ruppin Feuerwehr bekommt neue Drehleiter
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00:17 23.11.2016
Die neue Drehleiter wurde getestet und für gut befunden. Quelle: Buddeke
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Lindow

Die alte Drehleiter hat schon stolze 37 Jahre auf dem Buckel. Dieses Jahr hätte sie generalüberholt werden müssen. „Da wären locker um die 200 000 Euro angefallen“, berichtet Lindows Amtswehrführer Ulrich Kausel. Insofern fiel der Vorschlag der Feuerwehrleute, gleich eine neuere anzuschaffen, im Rathaus auf fruchtbaren Boden.

Das Amt schrieb aus – mehrere Angebote flatterten ins Haus. Den Zuschlag bekam am Ende eine 19 Jahre alte DLK 2312, die im vergangenen Jahr vom Karlsruher Standort der Firma Rosenbauer komplett neu aufgebaut wurde. 300 000 Euro hat das gute Stück gekostet. „Eine neue könnten wir uns nicht leisten“, so Kausel – die hätte mehr als das doppelte gekostet.“ Das jetzige Modell, das am Freitagabend mit Tatütata, blinkenden LEDs und Blaulicht auf den Hof rauschte und von Lindows Amtsdirektor Danilo Lieske feierlich übergeben wurde, ist bereits im Haushalt eingestellt. „Wir können sie bezahlen“, versichtere Amtsleiterin Carmen Noack vor der Schlüsselübergabe, zu der gut 50 Feuerwehrleute und etliche Schaulustige gekommen waren.

Schlüsselübergabe von Danilo Lieske (l.) an Manfred Mewes. Quelle: Regine Buddeke

„Eine Drehleiter ist für uns hier in Lindow wichtig, weil wir Neubauten im Amtsbereich haben – für die es im Brandfall einen zweiten Fluchtweg braucht“, erläutert Amtswehrführer Kausel. Mit dem derzeit im Depot stehenden Tanklastfahrzeug, dem Löschfahrzeug, dem Einsatzleitwagen und dem Vorausgerätewagen ist die Lindower Amtswehr nun wieder gut gerüstet. „Auch wenn wir hoffen, dass die neue Leiter selten zum Einsatz kommen muss. Haltet sie in Ehren, sie war teuer“, sagte Lieske, bevor er mit Herzbergs Bürgermeisterin Michaela Wolff und Ortswehrführer Manfred Mewes den Korb bestieg und sich furchtlos in schwindelerregende Höhe heben ließ.

Probefahrt nach oben. Quelle: Regine Buddeke

Eine Jungfernfahrt ist es nicht. „Wir waren mit sechs Kameraden bei Chemnitz zu einer zweitägigen Übergabe. Da durften wir schon mal trainieren“, berichtet Mewes, der dem Amt mit dem symbolischen Schlüssel in der Hand herzlich dankt. „Lindow hat abgewartet“, erinnert Lieske daran, dass zuerst in andere Ortswehren investiert wurde. „Jetzt stand die Leiter dringend an.“

Die neue Drehleiter ist für 270 Kilo ausgelegt. „Die alte nur für zwei Personen“, so Mewes. Froh ist er auch, dass der Korb fest installiert ist und man auch eine Trage montieren kann. Auch der Technik-Innenraum sei nun besser beleuchtet. „Und sie läuft geschmeidiger. Die wird hier vermutlich länger sein als ich“, sagt Mewes.

Von Regine Buddeke

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