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Ostprignitz-Ruppin Feuerwehren übten in gemischten Teams
Lokales Ostprignitz-Ruppin Feuerwehren übten in gemischten Teams
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12:59 08.05.2017
Mit Hilfe des Schneid- und Spreizgerätes wurde ein Unfallauto so präpariert, dass eingeklemmte Personen befreit werden konnten.
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Pritzwalk

In Windeseile füllen sich die bis eben schlaff daliegenden Schläuche mit Wasser. Doch statt den Pufferspeicher zu füllen, entweicht das unter Druck stehende Nass an einer nicht vorgesehnen Stelle im System. „Schlauch geplatzt“, stellen die Mitglieder der Feuerwehren fest. Doch das ist nichts, was sie aus dem Konzept bringt. Über Funk wird den Männern an der Wasserentnahmestelle mitgeteilt, dass sie kurz Pause machen können. Der defekte Schlauch wird getauscht und planmäßig geht es mit dem Übungsbetrieb weiter.

Mehr Ausbildung statt Wettkämpfe

118 Feuerwehrleute aus 13 von 14 Pritzwalker Ortswehren absolvierten am Sonnabend ihren Ausbildungstag. „Wir üben an zwei Standorten“, erklärte Stadtbrandmeister Volker Lehmann. Während in Mesensdorf rund um Gutshof und -park die Brandbekämpfung im Mittelpunkt stand, ging es am Feuerwehrgerätehaus in Pritzwalk um technische Hilfeleistung. „Wir haben uns entschlossen, statt der bisherigen Wettkämpfe mehr Ausbildungsinhalte anzubieten“, sagte Volker Lehmann. Das sei für die freiwilligen Brandschützer meist attraktiver. „Wettkämpfe veranstalten wir zwar auch noch, aber eigentlich nur zu Jubiläen“, erklärte der oberste Pritzwalker Brandschützer.

118 Feuerwehrleute der Pritzwalker Ortswehren absolvierten am Sonnabend ihren Ausbildungstag. In Mesendorf und in Pritzwalk wurden profunde Kenntnisse über die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung vermittelt.

Zwar setzten die Organisatoren auf Stationsbetrieb, aber nicht allen Feuerwehrleuten wurden die gleichen Inhalte vermittelt. „Zwischen Mesendorf und Pritzwalk wird nicht gewechselt. Das würde zuviel Zeit kosten“, sagte Volker Lehmann.

Einsatz von Giften

Während in Mesendorf das korrekte Aufstellen der Feuerwehrleitern, die Wasserversorgung über lange Strecken und das Löschen mit Schaum vermittelt wurden, kam in Pritzwalk speziellere Technik zum Einsatz. Die Mitglieder der Ortswehren übten Aspekte der Personenrettung, in dem sie ein Auto mit dem Schneid- und Spreizgerät öffneten. An einer weiteren Station ging es um den Einsatz bei Gefahrstoffen. In diesen Fällen müssen die Feuerwehrleute den Chemikalienschutzanzug anlegen. Die Arbeit in dem geschlossenen System ist körperlich sehr anstrengend. Einsatzkräfte dürfen nur 20 Minuten lang darin tätig sein. Nach dem Einsatz werden gefährliche Stoffe in einer mobilen Dekontaminationseinrichtung entfernt.

Die Feuerwehrleute befassten sich mit Erster Hilfe und dem Einsatz einfacher technischer Mittel. So kann eine Arbeitsleine der Feuerwehr Lasten von bis zu 700 Kilogramm ziehen. Zum Schluss gab es für jede Wehr ein kleines Antrittsgeld vom Kreisfeuerwehrverband.

Von Andreas König

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