Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -1 ° wolkig

Navigation:
Feuerwehrhäuser als Problemfälle

Rheinsberg Feuerwehrhäuser als Problemfälle

Auch wenn Rheinsberg kräftig in die Feuerwehr investiert, bleiben die Gebäude der Brandschützer an vielen Standorten Problemfälle. Der Stadtbrandmeister spricht über zu große Fahrzeuge und zu kleine Garagen, fehlende Abgasanlagen und zu wenig Platz für Feuerwehrleute.

Voriger Artikel
Verein plant eine feste Zirkus-Akademie
Nächster Artikel
Kulturverein mit neuem Vorstand

Die Stadt Rheinsberg gibt rund 65 000 Euro für die Arbeiten am Linower Gebäude aus.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Schwanow ist bereits erledigt und auch die Sanierung des Feuerwehrhauses in Linow fast am Ende, zählt Fred Kuball auf. Der Rheinsberger Stadtbrandmeister freut sich, dass die Stadt so manch ein Gebäude der Brandschützer in den vergangenen Jahren in Angriff genommen hat. „Wir haben aber noch genug Sorgenkinder.“ Das Problem ist, dass sich die Anforderungen verändert haben. „Die Fahrzeuge sind viel größer geworden, die Fahrzeughallen aber nicht mitgewachsen“, so Kuball. Das führt dazu, dass die neuen Wagen kaum mehr in die alten Garagen passen. Das ist zum Beispiel in Flecken Zechlin der Fall. Dort will die Stadt in diesem Jahr für knapp eine Million Euro ein neues Feuerwehrhaus errichten (die MAZ berichtete). Wann es indes in Braunsberg losgeht, das steht noch nicht fest. Dort ist ein Anbau an das Gemeindehaus für knapp 100 000 Euro geplant. „Die bestehende Garade zu sanieren, wäre ein Fass ohne Boden“, sagt Kuball. Der Bau ist für 2017 nicht geplant. Immerhin habe sich die personelle Situation in Braunsberg nach einigen schwierigen Jahren nun stabilisiert. „Jetzt lohnt es sich also immerhin, Geld dafür in die Hand zu nehmen.“

Neben den Unterstellproblemen sind viele Feuerwehrhäuser auch schlicht in die Jahre gekommen. „Die Heizungen müssen langsam erneuert werden, es gibt keine Regenentwässerung und nicht die vorgeschriebenen Abgasanlagen.“ Auch die Richtlinien, nach denen es für Frauen und Männer getrennte Umkleidekabinen oder 1,50 Quadratmeter Platz pro Person geben soll, werden nach wie vor an kaum einem Standort erfüllt. Laut einer Expertise von 2014 entsprach auf dem Rheinsberger Gemeindegebiet nur das Gebäude in der Kernstadt den aktuellen Mindestanforderungen. „Wir können aber nur das machen, was machbar ist“, betont Kuball. Und die Stadt tue schon, was sie stemmen kann. ca

Von Celina Aniol

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin
123c76c4-dff8-11e7-a15f-f363db308704
Fontanestadt Neuruppin „damals und heute“

Neuruppin ist die Kreisstadt des Landkreises Ostprignitz-Ruppn. Der Ort erhielt 1256 das Stadtrecht und ist bekannt als Geburtsstadt von Schriftsteller Theodor Fontane und Baumeister Karl Friedrich Schinkel.

c001ffb8-fc5e-11e7-90a2-a388f9eff187
Kyritz damals und heute

Über ihre mittelalterlichen Grenzen wuchs die Knatterstadt erst im 19. Jahrhundert hinaus. Aber dann richtig: Die Stadt ist im steten Wandel begriffen. Viele alte Bauten mussten bis in die jüngste Zeit hinein neuen Ideen und Bedürfnissen weichen.

7d84d8be-fb68-11e7-b11f-9a7b802e86ee
Lindow damals und heute

Die MAZ lädt ein zu einer Zeitreise. Wir haben historische Ansichten von Lindow zusammengestellt und vom gleichen Ort aus wie damals heute noch einmal eine Aufnahme gemacht. Die Ergebnisse zeigt diese Bildergalerie. Die historischen Karten stammen aus dem Privatarchiv des Lindowers Udo Rönnefahrt.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg