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Ostprignitz-Ruppin Feuerwehrhäuser nehmen Gestalt an
Lokales Ostprignitz-Ruppin Feuerwehrhäuser nehmen Gestalt an
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00:17 21.07.2016
Auch am Sonnabend waren die Dreetzer Feuerwehrleute am Bau. Quelle: Alexander Beckmann
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Neustadt/Dreetz

Beim Sportfest am Sonnabend ging es im Dreetzer Waldstadion recht ruhig zu. Zumindest ein Teil der Dreetzer Feuerwehrleute hatte allerdings allen Grund, nicht zu der Veranstaltung zu erscheinen: Sie schafften sich wieder einmal beim Umbau des Feuerwehrhauses.

Die Feuerwehrleute nutzen faktisch jede freie Stunde, um den Bau voranzubringen – und vor allem, um Geld zu sparen. Aktuell richten sie das Dachgeschoss her, stellen Wände und verkleiden sie. Seit Monaten geht das außer sonntags an jedem Tag so. Aber es kommt voran.

Wolfgang Burau, Leiter des Neustädter Bauamtes, ist optimistisch. Natürlich gebe es auch Probleme. Das sei angesichts der überaus knappen Kalkulation des Dreetzer Bauvorhabens gar nicht anders zu erwarten gewesen. „Aber es wird alles fertig.“ Burau spricht mit höchstem Respekt von der Dreetzer Einsatzbereitschaft beim Bau. „Das lässt nicht nach. Ich finde, das zeigt auch, dass diese Investition wirklich Sinn macht.“

Außen ist das Dreetzer Feuerwehrhaus mit seiner neuen Fahrzeughalle fast fertiggestellt. Drinnen bleibt noch einiges zu tun. Quelle: Alexander Beckmann

Die Finanzierung scheint gesichert, nachdem der Amtsausschuss mit dem Nachtragshaushalt die noch fehlenden 25 000 Euro bewilligte. Zudem haben großzügige Spenden inzwischen sogar die Anschaffung einer neuen Küche ermöglicht.

Bei diesem Nachtragshaushalt ging es übrigens auch um die Neustädter Feuerwehr. Dort läuft derzeit ebenfalls der Umbau. Anders als ursprünglich geplant, soll er noch dieses Jahr fertig werden, weswegen die erst für 2017 vorgesehene Ausgabe von rund 300 000 Euro vorgezogen werden muss. Hinzu kamen ein paar technische Überraschungen. Hallenboden und Dach erforderten deutlich mehr baulichen Aufwand als erwartet. „Ein Dachbinder musste komplett erneuert werden“, erklärt Wolfgang Burau. „Die anderen sind jetzt so verstärkt, dass wir was dran befestigen können.“

Weitere gut 20 000 Euro wurden für die Ausstattung bereitgestellt. „Wir haben ja nur uraltes Mobiliar“, sagt Wehrführer Heino Arndt. „Die Tische sind über 30 Jahre alt. Bei so einem Umbau sollte da schon mal was Neues drin sein.“ Auch seine Kameraden werden wieder kräftig mit anpacken, wenn es um die Außenanlagen geht.

Von Alexander Beckmann

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