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Ostprignitz-Ruppin Feuerwehrleute am Ende ihrer Kräfte
Lokales Ostprignitz-Ruppin Feuerwehrleute am Ende ihrer Kräfte
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19:19 08.03.2018
Viele Feuerwehrkräfte sind bereits seit Stunden im Einsatz. Quelle: Peter Geisler
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Walsleben

Die Feuerwehrleute sind mit ihren Kräften am Ende: Der Gefahrgut-Einsatz an der A24 hat bereits acht Verletzte gefordert. Die Feuerwehrleute sind vor Erschöpfung zusammengebrochen oder schlicht nicht mehr einsatzfähig.

Die Einsatzkräfte gehen ans Limit: In den Schutzanzügen ist es sehr heiß, die meisten Feuerwehrleute seit vielen Stunden im Einsatz, einige bereits seit Montagabend. Zu diesem Zeitpunkt entdeckte ein Lkw-Fahrer am Rasthof Walsleben ein Leck an seinem Gefahrguttransporter und löste damit den Großeinsatz aus.

Alle wichtigen Informationen zum Einsatz und der Sperrung der Autobahn lesen Sie hier im Überblick.

Auch Feuerwehren aus dem Havelland im Einsatz

Am Dienstagmittag sind neue Einsatzkräfte aus Rheinsberg, Heiligengrabe und sogar aus dem Havelland eingetroffen, um die erschöpften Kollegen abzulösen.

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Feuerwehr-Großeinsatz nach Gefahrgut-Unfall auf der A24 bei Walsleben.

Aus Neuruppin sind alle Feuerwehrmannschaften im Einsatz. Als eine Brandmeldeanlage in einem Altenwohnheim in Neuruppin Alarm schlug, musste die Feuerwehr aus Fehrbellin übernehmen.

Schutzanzüge: Mehr als 100.000 Euro Kosten

Der Einsatz ist nicht nur personalintensiv, auch das Material ist bereits mehrfach zu Ende gegangen. Der Grund: Die Schutzanzüge dürfen nur einmalig benutzt werden – und das auch nur für maximal 20 Minuten. Danach hat die giftige Salpetersäure die Anzüge so stark angegriffen, dass sie nicht mehr benutzt werden können. Nach Ablauf dieser 20 Minuten werden das Material dekontaminiert und entsorgt.

Nach MAZ-Informationen belaufen sich allein die Kosten der Schutzanzüge bereits auf rund 100.000 Euro. Da Brandenburg nur begrenzt Schutzanzüge vorrätig hat, wurde nun sogar Nachschub aus Mecklenburg-Vorpommern bestellt.

Von MAZonline / Reyk Grunow

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