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Ostprignitz-Ruppin Feuerwehrmann stirbt bei schwerem Unfall
Lokales Ostprignitz-Ruppin Feuerwehrmann stirbt bei schwerem Unfall
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17:37 10.04.2018
Etwa 100 Rettungskräfte waren am Unfallort. Die Fehrbelliner Feuerwehrleute mussten zu dem Einsatz auf der Autobahn aber nicht ausrücken. Quelle: Julian Stähle
Fehrbellin

Der Jugendwart der Ortsfeuerwehr Fehrbellin ist am Mittwochnachmittag bei einem schweren Unfall auf der A 10 bei Oranienburg ums Leben gekommen. Als Fahrer eines mit mehr als 20 000 Litern Heizöl beladenen Tanklasters kam der 27-Jährige vor einem Stauende nicht mehr rechtzeitig zum Stehen. Er fuhr aus noch ungeklärtem Grund nahezu ungebremst auf den vor ihm stehenden Lkw auf und starb sofort. Zwei Männer, die in der Sattelzugmaschine vor ihm saßen, wurden schwer verletzt.

Bergungsarbeiten dauerten viele Stunden

Für die Bergung des jungen Mannes, der in einem Fehrbelliner Familienunternehmen beschäftigt war, benötigten die Rettungskräfte schweres Gerät, da das Fahrerhaus enorm demoliert war. Ein Teil des Heizöls ist bei dem Unfall auf die Straße ausgelaufen. Die Bergungsarbeiten auf der viele Stunden gesperrten Autobahn dauerten bis in die Morgenstunden. Auslöser für den Stau könnten ersten Ermittlungen der Polizei nach sogenannte Gaffer gewesen sein, die einen Unfall auf der Gegenfahrbahn beobachtet hatten.

Brandschützer trauern um ihren Mitstreiter

Die Fehrbelliner Feuerwehr trauert um ihren langjährigen und engagierten Mitstreiter. „Es ist ein Schock für uns alle“, sagte am Donnerstag der Fehrbelliner Ortswehrführer Florian Lück. Die Brandschützer der gesamten Gemeinde seien von dieser Nachricht sehr mitgenommen, berichtet Gemeindewehrführer Cornelius Voyé. Zum Teil so sehr, dass sie nicht einsatzfähig sind. „In unseren Gedanken sind wir jetzt aber vor allem bei seiner Familie und seinen engsten Freunden.“ Weiter äußern wollten sich die beiden Feuerwehrleute nicht zu dem Tod des jungen Fehrbelliners – zu frisch und zu schmerzhaft sei die Nachricht.

Faustballer werden ihn vermissen

Etwas mehr sagt ein Freund, der den nun Verunglückten von Kindesbeinen an kannte, mit dem späteren Kapitän der Faustballer beim SV 90 Fehrbellin schon im Grundschulalter der Sektion beigetreten ist und mit ihm bis vor Kurzem in einer Mannschaft spielte. „Wenn man seine Hilfe brauchte, dann ist man immer auf offene Ohren gestoßen“, sagt Henning Christ. „Er war auch überall präsent – das hat ihn schon ausgezeichnet. Wir werden ihn vermissen.“

Von Celina Aniol

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