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Feuerwehrtechnik auf dem Prüfstand

Kyritz Feuerwehrtechnik auf dem Prüfstand

Drei Tage lang wirkte die Seewiese am Kyritzer Untersee wie ein Großeinsatzgebiet der Feuerwehr. Dabei ging es hierbei lediglich um die Überprüfung der Technik der Brandschützer aus Kyritz und seinen Ortsteilen.

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Meinhard Giese, Stadtwehrführer und Gerätewart der Kyritzer Feuerwehr, und Andreas Polz (r.) beim Pumpentest.

Quelle: André Reichel

Kyritz. Drei Tage lang dominierten Fahrzeuge der Kyritzer Freiwilligen Feuerwehr das Unterseeufer neben dem Fähranleger. Nach einem ernsten Großeinsatz sah es selbst für Außenstehende nicht aus, schließlich brannte es nirgends und es musste auch niemand aus einer Notlage gerettet werden.

Der Grund für die Feuerwehrpräsenz ist leicht erklärt. Zwei Mitarbeiter von der Landesschule und Technischen Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz (LSTE) mit Sitz in Borkheide waren mit einem Prüfwagen angerückt, um den aktuellen Zustand der Fahrzeuge und der Feuerlöschkreiselpumpen unter die Lupe zu nehmen. „Alle zwei Jahre ist diese Überprüfung fällig“, berichtete Andreas Polz von der LSTE. Meinhard Giese, Stadtwehrführer und Gerätewart der Kyritzer Feuerwehr, hatte hierbei alle Hände voll zu tun.

Sven Dymke erledigte kleine Reparaturen gleich vor Ort

Sven Dymke erledigte kleine Reparaturen gleich vor Ort.

Quelle: André Reichel

Es galt insgesamt 20 Fahrzeuge den Prüfern vorzustellen. Ein Großteil der Fahrzeuge ist allerdings auf die einzelnen zu Kyritz gehörenden Ortsteile verteilt. Diese holte Giese persönlich von dort ab und brachte sie hinterher auch wieder zurück. Einen Teil der Überprüfung der Gerät­schaften bis hin zur kleinsten Kontrolllampe in der Führerkabine konnte auf dem Gelände der Kyritzer Feuerwehr in der Goethe-Straße erledigt werden. „Dort haben wir eine Grube, von der aus die Fahrzeuge auch von unten in Augenschein genommen werden können“, sagt Meinhard Giese.

Zur Überprüfung der Pumpen wurde viel Wasser benötigt. „Die Stelle am See ist hierfür optimal“, sagt Meinhard Giese. Nach und nach nahmen sich Sven Dymke und Andreas Polz die Feuerlöschkreiselpumpen aus den Fahrzeugen vor, testeten mit spezieller Messtechnik deren Funktions- und Leistungsfähigkeit. Kleine Reparaturen wurden gleich vor Ort erledigt. „Für die gängigen Pumpen haben wir Ersatzteile dabei“, sagt Sven Dymke. Am Ende bestanden alle Fahrzeuge den Test und bekamen ein neues Prüfsiegel. „Mit einem so engagierten Gerätewart wie Meinhard Giese war das auch zu erwarten“, sagt Sven Polz.

Von André Reichel

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