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Ostprignitz-Ruppin Feuerwehrübung in Grabow
Lokales Ostprignitz-Ruppin Feuerwehrübung in Grabow
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00:17 25.05.2016
Hier wird eine Saugleitung zur Wasserentnahme aufgebaut. Quelle: Björn Wagener
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Grabow

Es ging um Geschick, Schnelligkeit und Wissen und Können: Den Feuerwehrausscheid der Gemeinde Heiligengrabe in Grabow entschied am Sonnabend die Einheit aus Königsberg für sich. Auf den Plätzen folgten die Einheiten aus Blesendorf sowie Blumenthal/Dahlhausen/Grabow und Wernikow/Heiligengrabe/Maulbeerwalde. Auf dem Sportplatz herrschte

Feuerwehrleute müssen natürlich auch Erste Hilfe leisten können. Deshalb gehörte auch das zum Stationsbetrieb. Quelle: Björn Wagener

Stationsbetrieb. Dabei ging es um Erste Hilfe; Knotenbinden; das Aufstellen einer sogenannten Bockleiter; Lederstiefelweitwurf; das Herstellen einer etwa 60 Meter langen Schlauchverbindung von einem Unterflurhydranten zu einem Tanklöschfahrzeug, um dieses mit Wasser zu befüllen; den Aufbau einer Wasserentnahmestelle aus einem offenen Gewässer nach Zeit und das Greifen und Transportieren eines rohen Eies mit einem groben Spreizwerkzeug, was viel Fingerspitzengefühl verlangte. Außerdem gab es einen Theorieteil, bei dem Fachwissen abgefragt wurde.

Termin war verschoben worden

Bürgermeister Holger Kippenhahn und Gemeindebrandmeister Matthias Jennrich eröffneten am Morgen den Wettbewerb und hofften auf gute Leistungen. Auffällig dabei: Nur wenige Kameraden beteiligten sich an dem Ausscheid – insgesamt 37 von 159 aktiven Mitstreitern. „Warum das so war, müssen wir erst noch ergründen“, sagte Matthias Jennrich nach der Veranstaltung. Der Termin war zuvor um eine Woche nach hinten verschoben worden. Ob das aber tatsächlich Einfluss auf die geringe Teilnehmerzahl gehabt hat, blieb am Sonnabend offen.

Dennoch: Wer dabei war, gab sein Bestes. Beobachtet wurden die Kameraden bei ihren Übungsaktionen auch von Ralf Leppin und Olaf Lehmann vom Kreisfeuerwehrverband. „Es geht um die Kontrolle des

Hier wird eine sogenannte Bockleiter aufgestellt. Sie kann über eine Mauer gestellt werden und verhindert so, dass ein Schlauch an der Mauerkrone scheuert, wenn er über sie hinweggeführt werden muss. Quelle: Björn Wagener

Ausbildungsstandes“, sagte Ralf Leppin. In ähnlicher Weise schaue man sich auch bei vergleichbaren Veranstaltungen im gesamten Kreisgebiet um. Die Ergebnisse und Eindrücke würden dann Kreisbrandmeister Wolfgang Hohenwald mitgeteilt. „Es ist natürlich sehr schade, dass es nur so wenige Teilnehmer sind, aber wir können ja niemanden zwingen. Wichtig ist vor allem, dass das Ganze nicht einschläft“, meint Ralf Leppin.

Nur wenige Zuschauer

Die Probleme seien überall ähnlich. Sonstige Zuschauer waren nur vereinzelt zum Sportplatz gekommen, darunter Klaus Krüger, der Vorsitzende der Seniorenkameradschaft der Feuerwehr im Altkreis Wittstock, begleitet von seiner Frau Gertrud. Feuerwehrveranstaltungen bei denen das halbe Dorf auf den Beinen war, gebe es nur noch in der Erinnerung.

Von Björn Wagener

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