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Ostprignitz-Ruppin Film-Casting für Vierbeiner: Hunde gesucht!
Lokales Ostprignitz-Ruppin Film-Casting für Vierbeiner: Hunde gesucht!
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10:17 11.08.2016
Astrid Harsch (l.) von der Filmtierschule kümmert sich um das Training der angehenden Filmhunde. Quelle: Alexander Beckmann
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Sieversdorf

Selbstverständlich ist fast jeder Hund ein ganz, ganz lieber und der schönste sowieso – zumindest, wenn man Herrchen oder Frauchen fragt. Aber hat er auch das Zeug zum Fotomodel oder gar Filmstar?

Dieser Frage geht demnächst wieder die Filmtiertierschule von Familie Harsch in Sieversdorf auf den Grund. Sie lädt tierische Talente aus Berlin und Brandenburg ein, sich um die Teilnahme am Filmhunde-Casting zu bewerben.

Hündin Heather ist längst ein geheimer Star. Quelle: Alexander Beckmann

„Ich brauche halt immer wieder etliche Tiere“, erklärt Filmhundetrainerin Astrid Harsch das Anliegen der Aktion. Hunde seien als Darsteller in Film, Fernsehen und Werbung regelmäßig gefragt. Die Filmtierschule tut, was in ihrer Macht steht, um den Bedarf zu befriedigen, doch so viele Tiere können die Harschs und ihre Mitarbeiter gar nicht selbst halten.

Als Beispiel nennt Astrid Harsch die Verfilmung des Jugendbuchs „Conny und Co.“, die dieser Tage in die Kinos kommt. In der Geschichte spielt auch eine Hundeausstellung eine Rolle und die Sieversdorfer Filmtierschule kümmerte sich um die tierischen Darsteller. „Für die Finalisten habe ich ganz ausgefallene Rassen gesucht“, berichtet Astrid Harsch. So sei Briardhündin Lucy beispielsweise zu ihrer Rolle als Phil an der Seite von Til Schweiger gekommen.

Längst handelt es sich nicht mehr bei allen Hunden, die die Sieversdorfer bundesweit auf den Filmsets zum Einsatz bringen, ausschließlich um eigene Tiere. Die Unterstützung durch andere Hundehalter ist ihren höchst willkommen. „Damit wir für so etwas eine größere Auswahl haben“, sagt Astrid Harsch.

Denn nicht jedes Tier kommt bei jedem Filmemacher gleich gut an. Die Vorstellungen unterscheiden sich da von Fall zu Fall so deutlich wie die verschiedenen Hunderassen. Grundsätzlich gilt aber: Irgendwann ist fast jeder Typ mal gefragt.

Das muss der Hund können

Ein paar Voraussetzungen für die Arbeit vor der Kamera sollte er aber mitbringen: Spaß am Lernen, eine gute Erziehung und keine Probleme, wenn viele Menschen um ihn herumwuseln.

Noch bis 31. August kann sich jeder Hundehalter schriftlich bei der Filmtierschule bewerben. Ein Foto vom Hund sowie eine Beschreibung mit Alter und Ausbildungsstand sollten dabei sein.

„Ich such mir dann die Hunde aus, die mir am interessantesten erscheinen“, kündigt Astrid Harsch an. Alle, die es in diese engere Wahl geschafft haben, wolle man zum „Dogfestival“ am 17. September in Cottbus einladen. Dabei geht es dann schon um den ersten öffentlichen Auftritt – als Test sozusagen. Das Hundecasting ist die diesjährige Mit-mach-Aktion des Festivals.

Wenn das erst einmal geschafft ist, kann es so langsam ernst werden. „Das spezielle Filmhundetraining würden wir zusammen mit den Haltern dann bei uns in der Filmtierschule machen“, sagt Astrid Harsch.

Vielleicht folgen auch schon bald die ersten Auftritte. Als „Profi“ hätte man dann sogar Anspruch auf eine Gage. Aktuell hat es ein Hund beispielsweise bis in die Aufnahmen für den Film „Hanni und Nanni“ geschafft, die derzeit auch rund um Kyritz laufen.

***

Bewerbungen: mit „Steckbrief“ des Tieres und Kontaktdaten des Halters bis 31. August per E-Mail an info@filmtierschule-harsch.de

Von Alexander Beckmann

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