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Ostprignitz-Ruppin Filmwoche anlässlich 70 Jahre Defa
Lokales Ostprignitz-Ruppin Filmwoche anlässlich 70 Jahre Defa
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00:16 18.10.2016
Viola Terzijska mit einem alten Filmplakat. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

Defa – diese Abkürzung kennt wohl jeder, der in der DDR groß geworden ist. Die Deutsche Film AG wurde vor 70 Jahren gegründet. Daran will die 6. Wittstocker Filmwoche erinnern, die vom 18. bis 23. Oktober im Kino Astoria in Wittstock stattfindet. An diesen Tagen wird nicht nur eine Reihe von Defa-Spielfilmklassikern präsentiert, sondern auch Schauspieler, Regisseure und Drehbuchautoren zu Gast sein, die an den jeweiligen Filmen mitwirkten. „Das hat es bisher noch nicht gegeben“, sagt Petra Fastenrath vom Kulturamt der Stadt, die die Filmwoche in einer Arbeitsgruppe gemeinsam mit Kino-Betreiberin Viola Terzijska und Eberhart Albert vorbereitete. Letzterer gehört dem Filmverband Brandenburg an. Es sind Gesprächsrunden mit den Gästen geplant, die Günter Lutz moderieren wird.

Freier Eintritt und Popcorn für verkleidete Kinder

Kinder, die sich zum Film „Der kleine Muck“ als eine Märchenfigur verkleiden, bekommen freien Eintritt und noch eine kostenlose kleine Tüte Popcorn dazu, kündigt Viola Terzijska an. Sie will das Kino außerdem mit originalen Filmplakaten aus Defa-Zeiten und einem Zeitstrahl zur Geschichte der Deutschen Film-AG dekorieren. „Die Plakate wurden einst mit viel Aufwand kunstvoll gestaltet“, sagt sie und fand sogar noch das Plakat vom „Froschkönig“, der am Donnerstag für Kinder gezeigt wird. All diese Accessoires sollen die kleinen Zeitreisen in die Vergangenheit für die Besucher noch verstärken.

Eröffnet wird die 6. Wittstocker Filmwoche am Dienstag, 18. Oktober, um 18 Uhr von Bürgermeister Jörg Gehrmann. Anschließend läuft der Film „Karla“ (1965): Eine junge Lehrerin möchte ihren Schülern wahrheitsgemäße Antworten auf die Fragen ihrer Zeit geben. Doch die Vorgesetzten haben wenig Verständnis für ihre Ideale. Gast: Schauspielerin Jutta Hoffmann.

Mittwoch, 13.30 Uhr: „Ein irrer Duft von frischem Heu“ (1977): Zeichen und Wunder geschehen im Dorf. Der junge Parteisekretär hat „das zweite Gesicht“. Da müssen Partei und Kirche zur Ordnung rufen, aber mehr noch ruft das frische Heu. Gast: Schauspielerin Ursula Werner.

Mittwoch, 18 Uhr: „Solo Sunny“ (1980): Von der Fabrikarbeiterin zur Schlagersängerin. Sunny hofft auf ihr großes Solo, aber der sozialistische Alltag bringt Träume und Schwierigkeiten, Hoffnungen und Enttäuschungen mit sich. Gast: Schauspieler Harald Warmbrunn. Bereits ab 17 Uhr gibt es zur Einstimmung Musik aus den 1970er und 80er Jahren mit DJ Jörg.

Donnerstag, 9.30 Uhr: „Der Froschkönig“ (1987): Film nach Märchen der Gebrüder Grimm.

Donnerstag, 18 Uhr: „Holtz – Gespräche um nichts“ (2014): Dokumentation über den Schauspieler Jürgen Holtz. Gast: Regisseur und Drehbuchautor Thomas Knauf.

Freitag, 18 Uhr: „Die Architekten“ (1990): Nach vielen Enttäuschungen endlich ein großer Auftrag, aber das ständige Misstrauen der Vorgesetzten verhindert eine schöpferische und fantasievolle Arbeit. Gast: Drehbuchautor Thomas Knauf.

Sonntag, 15 Uhr: „Der kleine Muck“ (1953): Ein Film nach dem gleichnamigen Märchen.

Sonntag, 17 Uhr: „Hostess“ (1976): Die Hostess Jette und der Automechaniker Johannes leben seit zwei Jahren zusammen. Der Alltag stresst, und Jette packt ihre Koffer und geht. Das Leben der anderen, an dem man sie teilhaben lässt, zeigt aber auch keine Lösungen für ein glückliches Leben. Da packt sie wieder ihre Sachen. Gast: Schauspielerin Annekathrin Bürger. Bereits ab 16 Uhr gibt es Live-Musik mit der Gruppe „Sirius“.

Von Björn Wagener

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