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Ostprignitz-Ruppin Fischsterben bei Wulkow
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fischsterben bei Wulkow
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00:31 08.08.2015
Fischkadaver Quelle: dpa
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Wulkow

Im Tholmannsee zwischen Wulkow und Lindow hat es im Juli ein Fischsterben gegeben. Der Landkreis bestätigte auf MAZ-Anfrage die Beobachtung von Spaziergängern aus Lindow. Demnach habe der abseits im Wald gelegene See während der großen Hitze im Juli erbärmlich gestunken. Das Gesundheitsamt stellte am 16. Juli an der Badestelle Verwesungsgeruch und erhöhte ph-Werte fest, aber keinen Hinweis auf Blaualgen. Der Fischereiaufseher sammelte etwa 100 Liter Fischkadaver ab. Im Tholmannsee leben neben Weißfischarten auch einige Hechte und wenige Welse.

Bis heute leidet der See unter Nährstoffen einer unzureichenden Kläranlage aus der Zeit, als bei Wulkow noch eine Militäranlage existierte. Die im See über Jahrzehnte von Menschen angehäuften Nährstoffe wieder zu entfernen, ist mit vertretbarem Aufwand nicht möglich, sagt der Landkreis.

Biologisch tot sei der Tholmannsee aber nicht. Einige Fischarten seien zäh genug, um den Sauerstoffmangel zu überleben oder rechtzeitig in angrenzende Gewässer auszuweichen.

Von Christian Schmettow

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