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Flammen lodern beim Osterfeuer

Neuruppin Flammen lodern beim Osterfeuer

Die Bechliner erlebten am Sonnabend ihr erstes Osterfeuer. Das Frühlingsfest fand in den vergangenen Jahren zur Walpurgisnacht statt. Eine besonders große Feuerschale sorgte dafür, dass das Feuer lange brannte.

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Die große Feuerschale der Bechliner Wehr ist eine besondere Attraktion beim Osterfeuer auf der Wiese am Treskower Weg.

Quelle: Cornelia Felsch

Neuruppin. Drei Tonnen wiegt die große Feuerschale, die die Bechliner Feuerwehr für das Osterfeuer zum Treskower Weg transportiert hat. Die Flammen lodern bereits kräftig als am Samstagabend die ersten Einheimischen an der Festwiese eintreffen.

Das Bechliner Osterfeuer ist eine Premiere. „Sonst haben wir immer mit Lagerfeuer und Fackelumzug am 30. April zur Walpurgisnacht gefeiert“, sagt der Bechliner Wehrführer, Bernd Schefke. „Doch an diesem Tag findet auch immer das Mai- und Hafenfest statt. Deshalb haben wir beschlossen, unser Frühlingsfest auf Ostern zu verlegen.“ Da die Straße durch Bechlin zurzeit als Umleitung genutzt wird, ist es wohl besser, wenn die Bechliner am Treskower weg feiern.

Eine Schale für alle Fälle

Organisiert hat das Fest wieder einmal die Feuerwehr, allen voran Stefan Engel. „Allerdings war es diesmal etwas aufwendiger, da wir alles von unserem Standort hierher transportieren mussten, vom Glas bis zum Aschenbecher.“ Am mühsamsten war wohl der Transport der großen Feuerschale, die früher zu einem Wassersilo in der Putenfarm gehörte.„Auch die Neuruppiner Feuerwehrleute borgen sich unsere Schale für Übungen aus, um mit Hilfe von Luftkissen den schweren Gegenstand anzuheben.“, sagt Bernd Schefke. Während der Wind in die züngelnden Flammen hinein bläst, machen es sich immer mehr Bechliner im Zelt gemütlich, das nach dem ersten Zusammensturz nun von Moniereisen und Spanngurten gehalten wird.

Für den elfjährigen Max und den zwölfjährigen Elvin von der Jugendfeuerwehr ist es ein aufregender, spannender Abend, den sie sich nicht entgehen lassen wollen. Mit Stolz tragen sie ihre Uniform und ihre Schuhe, die mit feuerfesten Sohlen ausgestattet sind. „Damit kann man sogar Funken austreten“, sagt Max. Die Freunde sind sich einig, dass sie nicht nur vor dem Fernesehgerät hocken möchten, sondern, dass sie etwas Sinnvolles tun wollen. „Es macht wirklich Spaß und wenn uns langweilig wird, helfen wir beim Brötchenverkauf.“

Von Cornelia Felsch

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