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Ostprignitz-Ruppin Flohmarkt im Kyritzer Finkenweg
Lokales Ostprignitz-Ruppin Flohmarkt im Kyritzer Finkenweg
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02:17 11.11.2015
Simona Beckmann (M.) war erfreut über die Resonanz. Quelle: Sandra Bels
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Kyritz

So viele Besucher wie am Sonntag hat der Finkenweg in Kyritz wohl noch nie gesehen. Die Bewohner hatten zum Flohmarkt eingeladen. Für ein Schnäppchen konnten man von Haus zu Haus spazieren.

15 von 60 Grundstücken beteiligten sich. Fast alle hatten wenig bis keine Flohmarkterfahrung, zum Beispiel Familie Bayreuther, die ihre Einfahrt mit Tischen ausstaffiert hatte. Darauf fanden sich unter anderem Dinge, die die Kinder aussortiert hatten. Jede Menge Spielzeug war dabei. Ähnlich sah es bei Familie Görn aus. Dort gab es auch selbstgetöpferte Sachen und Kinderkleidung. Die Kinder von Familie Helm hatten ebenfalls die eigenen Spielzeugtruhen geplündert und waren erstaunt, wer alles Gefallen am Aussortierten fand.

Von vorne bis hinten die Tische mit den Angeboten auf den Grundstücken. Bei Simona Beckmann lud sogar eine Couch zum Verweilen ein. Das schwarze Sofa konnte aber auch gekauft werden. Simona Beckmann war es auch, die den Flohmarkt im Kyritzer Finkenweg ins Leben rief. Sie hatte von ihrer Freundin Simone Preuß, die am Wochenende im Finkenweg und sonst in Berlin wohnt, erfahren, dass es auf dem Prenzlauer Berg eine Aktion namens „Nachbars Braten“ gibt. Dabei wird erst ein Straßenflohmarkt veranstaltet und dann geht man zu den Nachbarn und kostet dort das Mittagessen.

„Das hat mir gut gefallen und ich dachte, so etwas können wir doch auch mal versuchen“, erzählt Simona Beckmann. Daraufhin rief sie im Kyritzer Rathaus an, um nachzufragen, ob das möglich ist und zu welchen Bedingungen. Nach der positiven Antwort von der Stadt vor etwa drei Wochen, entwarf sie Flyer und verteilte sie in der Straße. Die Resonanz sei groß gewesen, sagte sie.

Einige Bewohner hätten den Termin jedoch so kurzfristig nicht realisieren können. „Aber sie haben schon gefragt, ob wir im Frühjahr eine Neuauflage planen“, sagt Simona Beckmann. Die soll es geben. Darüber waren sich alle Teilnehmer einig. Sie fanden es gut, sich auf diese Art mal wieder zu treffen und ins Gespräch zu kommen. „Man sieht sich ja sonst auch nicht so oft, wenn alle arbeiten“, so die Meinung der Bewohner des Kyritzer Finkenweges.

Von Sandra Bels

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