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Ostprignitz-Ruppin Flüchtlinge feiern mit den Wusterhausenern
Lokales Ostprignitz-Ruppin Flüchtlinge feiern mit den Wusterhausenern
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02:16 11.01.2016
Bei afrikanischen Spezialitäten kamen Gäste und Gastgeber miteinander ins Gespräch. Quelle: privat
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Wusterhausen

Das Weihnachtsfest ist das größte Fest im Jahr für Menschen aus Eritrea. Sie feiern es nach dem Julianischen Kalender stets am 7. Januar. Die Eritreer aus der Seestraße in Wusterhausen hatten aus diesem Anlass zum großen Festessen eingeladen. Mit dabei waren einige ihrer neuen deutschen Freunde und Unterstützer aus der Dossestadt. Die deutschen Gäste wurden mit typischen Gerichten aus dem ostafrikanischen Land verwöhnt. Die Gastgeber hatten alles selbst gekocht.

Exotisch: afrikanische Gemüsesuppe mit Huhn und hart gekochten Eiern. Quelle: privat

Im traditionellen Fladenbrot gab es Gemüse mit Hühnerfleisch. Hart gekochte Eier gehörten ebenfalls dazu. „Alles schmeckte ausgezeichnet“, sagt der Wusterhau­sener Bürgermeister Roman Blank, der ebenfalls Gast des orthodoxen Weihnachtsfestes war. Er erzählt, dass das Fladenbrot beim Essen als Gabel, Löffel und Beilage gleichzeitig dient. „Die Gastgeber hatten sichtlich Spaß dabei, uns zuzuschauen, wie wir versuchten, mit Stücken vom Fladenbrot Gemüse und Hühnerfleisch zu essen“, so Blank.

Dass sich der intensive Deutschunterricht und der Nachhilfeunterricht bereits bemerkbar machen, konnte man an der munteren Diskussion feststellen. Zwar haben Gastgeber und Gäste noch nicht ganz auf die Hände verzichten können, aber gute Fortschritte bei der Verständigung in der deutschen Sprache seien zu sehen, sagt der Bürgermeister. Er denkt, dass es sowohl für die Eritreer als auch für ihre Gäste ein sehr gelungener Nachmittag gewesen ist. „Ich selbst habe die Feier mit dem guten Gefühl verlassen: Die Flüchtlinge fühlen sich wohl bei uns“, so Roman Blank. Für ihn ist das ein kleiner Beitrag für eine gelungene Integration.

Drei Generationen beim geselligen Beisammensein: Auch die Kleinsten durften mitfeiern. Quelle: privat


Von Sandra Bels

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