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Flüchtlinge ziehen im Dezember ins Kurheim

Asylbewerber kommen nach Wusterhausen und Lentzke Flüchtlinge ziehen im Dezember ins Kurheim

Ab 1. Dezember will der Landkreis das einstige Mutter-Kind-Heim in Wusterhausen als Übergangswohnheim für Asylbewerber nutzen. "Wir rechnen dort mit 100 Plätzen", sagte Sozialdezernentin Waltraud Kuhne am Mittwochabend beim Kreissozialausschuss in Neuruppin. Betreiber des Heimes werden die Ruppiner Kliniken.

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Das einstige Mutter-Kind-Heim in Wusterhausen steht seit mehreren Jahren leer.

Quelle: André Reichel

Wusterhausen. Die Kliniken sind ein Tochterunternehmen des Landkreises und betreuen bereits das Übergangswohnheim im Neuruppiner Stadtteil Treskow. Die 208 Plätze dort reichen jedoch längst nicht aus. "Wir sollen in diesem Jahr 281 Flüchtlinge aufnehmen", sagte Sozialamtsleiterin Sabine Schmidt. 246 sind bereits da. Sie fanden nicht allein in Treskow eine neue Bleibe, sondern ebenfalls im Haus D der Ruppiner Kliniken sowie im B3-Center in Wittstock. Viele von ihnen werden vermutlich im Dezember in das Heim nach Wusterhausen umziehen - es sei denn, es finden sich bis dahin genügend freie Wohnungen. Aber das ist unsicher. Dem Landkreis werden zwar verstärkt Wohnungen für Asylbewerber von privaten Vermietern angeboten. Doch längst nicht alle sind sofort bezugsfertig. Vielmehr gehen einige Anbieter davon aus, dass der Kreis dort zuvor erst mal saniert. Aber das werde die Ausnahme bleiben, betonte Sozialdezernentin Kuhne.

Indes haben in Lentzke (Gemeinde Fehrbellin) die ersten Flüchtlinge ihr neues Zuhause beziehen können. Dort entsteht ein Wohnverbund, in dem bis zu 70 Asylsuchende dauerhaft untergebracht werden. Zwei Flüchtlinge kamen am Donnerstag vom zentralen Aufnahmelager aus Eisenhüttenstadt. Lentzker gingen mit ihnen erst mal gleich zusammen einkaufen.

Von Andreas Vogel

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In die Debatte um eine befristete Laufzeit für das in Wusterhausen geplante Flüchtlingsheim sowie um die Forderung nach einer dafür maximalen Belegungszahl schaltet sich jetzt die Kirche ein. Der Wusterhausener Pfarrer Alexander Bothe kritisiert die von der Alternative für Deutschland (AfD) initiierte Unterschriftenaktion, mit der Einschränkungen gefordert werden.

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