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Flugplatzlokal Heinrichsfelde vorm Neustart

Flugschule übernimmt die Regie Flugplatzlokal Heinrichsfelde vorm Neustart

Die Gaststätte am Heinrichsfelder Flugplatz ist Baustelle. Die Veränderungen sind tiefgehend. Den klassischen Restaurantbetrieb wird es nicht wieder geben. Stattdessen will die Flugschule Ardex die Fläche ab Januar vorwiegend für eigene Zwecke nutzen.

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Im Januar sollen sich die Türen des Lokals wieder öffnen.

Quelle: Alexander Beckmann

Heinrichsfelde. So ruhig wie jetzt ist es selten auf dem Heinrichsfelder Verkehrslandeplatz. Das Flugwetter lässt zu wünschen übrig und die Feiertage tun das ihrige dazu. Kaum ein Mensch ist auf dem weitläufigen Gelände zu sehen – von startenden und landenden Flugzeugen ganz zu schweigen. Die Gaststätte hat ja sowieso zu.

Doch hinter den Kulissen tut sich durchaus etwas. Die Flugplatzgaststätte ist Baustelle – mal wieder muss man sagen. Seit Jahren haben sich die Pächter dort beinahe die Klinke in die Hand gegeben. Aus unterschiedlichen, meist jedoch wirtschaftlichen Gründen hielt kein Wirt auf Dauer durch. Nach diversen Angeboten wie Steakhaus, Ristorante und Bistro wollte ursprünglich Anfang dieses Jahres ein neuer Betreiber den Start wagen, doch daraus wurde nichts. Die Räume der einst durchaus beliebten Gaststätte blieben ungenutzt. Derzeit laufen aber Umbau und Neueinrichtung.

Die Veränderungen sind tiefgehend. Den klassischen Restaurantbetrieb wird es nicht wieder geben. Stattdessen will die Flugschule Ardex die Fläche vorwiegend für eigene Zwecke nutzen. „Hier entstehen eine Pilotenlounge, Arbeitsplätze für Piloten und Flugschüler zur Vorbereitung auf Schul-, Charter- und auch Rundflüge“, kündigt das Unternehmen an. Immerhin: „Ein kleiner Teil wird zu einem Bistro umgestaltet. Im Januar 2016 soll alles fertig sein.“

Fachfragen beim Fliegerstammtisch diskutiert

Ganz neu im Gastgewerbe ist der Familienbetrieb ja nicht. Seit Jahren bietet er in dem Gebäude einige Pensionszimmer vor allem für Flugschüler an. Die gastronomische Grundversorgung passt da offenbar noch ins Konzept. Und auch das seit Jahrzehnten stets in dem Lokal veranstaltete Pilotentreffen hat man in der Flugschule mit der geplanten Neueröffnung im Sinn: „Damit hat unser auf Eis gelegter Fliegerstammtisch wieder eine reale Chance stattzufinden.“

Bei den Fliegerstammtischen ging es all die Jahre vor allem um Fachfragen: Die Flugsicherheit stand auf der Themenliste stets ganz oben. Man analysierte Berichte über Flugunfälle aus dem ganzen Land und versuchte Verhaltensregeln abzuleiten. Davon abgesehen, spielte aber auch das fliegerische Vergnügen eine Rolle: Man plante die diversen Flugreisen. In diesem Jahr führten die beispielsweise einmal rund um die Alpen, nach Frankreich oder auch „nach Osten“.

Die Flugschule Ardex blickt im kommenden Jahr auf ihr 25-jähriges Bestehen zurück. Neben der Pilotenausbildung sowie dem Angebot von Charterflügen widmet sich das Familienunternehmen seit dem vergangenen Jahr verstärkt der technischen Seite der Fliegerei. Im August 2014 übernahm es die Kontrolle eines in Heinrichsfelde ansässigen Flugzeugwartungsunternehmens. Die „Ardex Aviation Maintenance“ entstand.

Von Alexander Beckmann

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