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„Fly Inn“ mit Startschwierigkeiten

Kyritz „Fly Inn“ mit Startschwierigkeiten

Wer am Sonnabend ein regelrechtes Fliegerfest in Heinrichsfelde erwartete, wurde enttäuscht. Das „Fly Inn“ galt vielmehr als Einladungsveranstaltung des Flugplatzes für Piloten von weit her. Zu bestaunen gab es für die Gäste dennoch eine Menge. Schließlich ist auf dem Gelände ein Agrarflugmuseum beheimatet mit einer „Cmelak“ als Aushängeschild.

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Diese 52 Jahre alte Piper P 18 aus Itzehoe war eines der Gastflugzeuge beim Heinrichsfelder „Fly Inn“ vom Sonnabend.

Quelle: Matthias Anke

Heinrichsfelde. Der Himmel war menschenleer. Kein Fallschirmspringer kam herabgeflogen. Am Boden sah es nur etwas besser aus. Viele der Gäste, die sich auf dem Heinrichsfelder Flugplatz schon am Samstagvormittag einfanden, hatten sich mehr erhofft von der dort angekündigten Aktion „Fly Inn“. Denn Flugzeuge landeten nur selten. Und auch die Modellbauer hatten ihre Stücke noch nicht zum Bestaunen ausgestellt, sondern suchten erst noch nach dem passenden Plätzchen für ihre Prachtexemplare. Dabei sollte schon um 9 Uhr alles losgehen, wie es vorab hieß – bis 19 Uhr.

Jordis (r, 7) und Jannis  (4) Kolterjahn mit ihrem Opa auf der Cmelak

Jordis (r., 7) und Jannis (4) Kolterjahn mit ihrem Opa auf der Cmelak.

Quelle: Anke

„Es ist ja aber kein richtiges Flugplatzfest, das wir hier feiern, sondern eben ein Fly Inn, da kommen die Leute nach und nach. Sie haben ja auch so einige Flugwege zurückzulegen“, erklärte Reinhard Krüger vom Förderverein Agrarflug Kyritz. Ein Pilot aus dem schleswig-holsteinischen Itzehoe war derweil an diesem Morgen schon längst gelandet. Er brachte eine 52 Jahre alte Piper P 18 mit. „Ein schönes Stück“, wie nicht nur Krüger fand. Der Sinn dieser Veranstaltung sei es zudem auch gewesen, an die Flugtage in Kyritz anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Agrarflug“ zu erinnern, die dort vor fünf Jahren stattfanden. Die unterschiedlichsten Typen von Agrarflugzeugen wurden dazu 2011 auf dem Landeplatz in Kyritz-Heinrichsfelde versammelt. Auch etliche Modellflieger waren dabei. Und wer etwas später an diesem Sonnabend auf das Gelände kam, über dem die Hitze dann schon flimmerte, bekam einige Schmuckstücke dann auch zu sehen.

Sehenswerte Agrarflugzeuge aus der DDR

Diese Besucher, aber auch die schon zu früh Angereisten, konnten sich zudem auch an den vielen Segelfliegern auf dem Gelände nebenan erfreuen. „Guckt! Da gehen wir jetzt mal rüber“, sagte Opa Kolterjahn aus Dessow und nahm seine Enkelkinder Jannis (4) und Jordis (7) mit. Gerade erst hatten sie die Fliegerkanzel einer melonengelben Z 37 „Cmelak“ erklommen und über das Cockpit gestaunt.

Dieses Agrarflugzeug aus DDR-Zeiten war nur eines von trotzdem vielen Fotomotiven, die sich erhaschen ließen. Die meisten Besucher waren schließlich mit einer Kamera bewaffnet gekommen und erwischten später noch den einer oder anderen fliegenden Oldtimer, der eingetrudelt kam. Diese sahen aber leider auch die Eheleute Zimmermann aus Kyritz nicht mehr: „Wenigstens haben wir einen kleinen sportlichen Ausflug gemacht“, sagten sie und radelten gegen Mittag zurück.

Von Matthias Anke

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