Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Förderbescheide lassen auf sich warten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Förderbescheide lassen auf sich warten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:02 27.02.2018
Für den Umbau des Pavillons sind bisher keine Fördermittel genehmigt worden. Quelle: Christian Bark
Anzeige
Heiligengrabe

Die Gemeinde Heiligengrabe hat sich mit Blick auf die Baumaßnahmen, die für dieses Jahr geplant sind, einiges vorgenommen. Einen Überblick über die „Sahnstücke“ gab Bauamtsleiterin Andrea Asse auf der ersten Sitzung des Bauausschusses in diesem Jahr am Dienstagabend.

Dabei verwies sie auch auf Probleme mit Fördermitteln, die bisher noch nicht genehmigt worden seien. „Die Mitarbeiter in den Landesministerien sind derzeit ganz gut ausgelastet“, informierte sie am Mittwoch im MAZ-Gespräch. Deshalb würden nun vorrangig Anträge bearbeitet, die schon länger liegen würden. „Das Land muss Geld loswerden, damit kein Investitionsstau entsteht“, erklärte die Bauamtsleiterin.

In der Nadelbach-Grundschule stehen in diesem Jahr umfangreiche Sanierungsvorhaben an. Quelle: Christian Bark

Konkret für Heiligengrabe wirken sich noch nicht genehmigte Fördermittel auf die Umgestaltung des Pavillons hinter der Nadelbach-Grundschule aus, der zu einem Multifunktionshaus umgestaltet werden soll. Für die Umsetzung rechnet die Gemeinde mit insgesamt 1,57 Millionen Euro. Ohne Förderung könnten die Baumaßnahmen aber noch nicht starten. Ebenso müsse der Umbau des Kita-Sportrams in Heiligengrabe warten. Dort soll für 32 000 Euro ein Durchbruch und der Rückbau eines Schachtes erfolgen.

Erweiterungsbau für Kita in Zaatzke kommt

Andererseits sind durch freigewordene Mittel, so Andrea Asse, andere Förderprogramme entstanden, die nun auf Anträge warten würden. Für die Errichtung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Zaatzke für über 583 000 Euro müsse die Gemeinde den Antrag bis 9. März und für Gehwegerneuerungen in Jabel und Papenbruch bis 15. März stellen.

Heiligengrabes Bauamtsleiterin Andrea Asse (l.) stellte die geplanten Maßnahmen für 2018 vor. Quelle: Christian Bark

Andere Projekte bedürften wiederum keiner Wartezeit und könnten planmäßig angegangen werden. Zum Beispiel ein Erweiterungsbau für die Kita Zaatzke für 195 000 Euro. Auch der erste Bauabschnitt bei der Erneuerung der Elektroanlagen in der Kleinen Grundschule Blumenthal. Dafür sind 75 000 Euro vorgesehen. Für 1,2 Millionen Euro will die Gemeinde die Gefahrenmeldeanlage, die Sicherheitsbeleuchtung, die Elektro- sowie die Sanitäranlagen in der Nadelbach-Grundschule erneuern und einen zweiten Fluchtweg schaffen. Die Bestückung der Fahrbahnoberfläche an der Straße zwischen Heiligengrabe und Wilmersdorf mit Rollsplitt wird der Bauamtsleiterin zufolge rund 180 000 Euro kosten.

Andrea Asse zeigte sich aber optimistisch, was die finanzielle Unterstützung durch das Land angeht. „Die Förderbescheide können jeden Tag bei uns eintreffen“, sagte sie.

Von Christian Bark

Am frühen Morgen warf einer 36 Jahre alte Frau versehentlich einen elektrischen Ofen um. Etwa eine Stunde später begann es in ihrer Wohnung zu qualmen.

26.02.2018

Die Laterne in der Kyritzer Bassewitzstraße ist schon länger kaputt. Der Mast steht zudem mitten auf dem Gehweg. Weil man ihn nun nachts auch nicht mehr sieht, läuft man dagegen.

27.02.2018

Mit dem Projekt „In Betrieb“ will der Verein Patent-Papierfabrik Hohenofen ab dem Herbst an vergangene Zeiten erinnern. Mit Videos und Klängen werden Künstler dazu die einstige Betriebsamkeit ins technische Denkmal zurückholen.

27.02.2018
Anzeige