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Fördermittel für Spielplätze sind da

Heiligengrabe Fördermittel für Spielplätze sind da

Die Spielplätze der Heiligengraber Dörfer Zaatzke, Jabel und Rosenwinkel sollen mit Hilfe von 10 000 Euro aufgewertet werden. Die Summe setzt sich je zur Hälfte aus dem Gewinn der Tour de Prignitz und Fördermitteln zusammen.

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Bürgermeister Holger Kippenhahn und die Kinder freuen sich: Die Fördermittel für Spielplätze wurden bewilligt.

Quelle: Christamaria Ruch

Heiligengrabe. Gute Nachricht für alle Kinder und Eltern in Zaatzke, Jabel und Rosenwinkel: Die Spielplätze in diesen drei Dörfern der Gemeinde Heiligengrabe können demnächst aufgewertet werden. Das heißt, bestehende Spielgeräte werden mit neuen Komponenten versehen, die Kindern Spaß machen.

Möglich machen das 10 000 Euro, die der Gemeindekasse zusätzlich zur Verfügung stehen. Die Hälfte des Betrages stammt aus dem Gewinn der Tour de Prignitz im Mai. Die andere Hälfte sind Fördermittel, mit denen dieser Grundbetrag aufgestockt werden kann. Gezahlt werden sie aus Mitteln des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. „Wir haben den Zuwendungsbescheid jetzt erhalten“, teilt Holger Kippenhahn, Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe, dazu mit.

Maßgeschneiderte Voraussetzungen

Tatsächlich waren die Voraussetzungen maßgeschneidert. Denn seit dem 1. Juni ermöglichte die Förderrichtlinie „Spiel.Platz“ amtsfreien Gemeinden mit weniger als 15 000 Einwohnern, Vorhaben mit 50 Prozent der Gesamtkosten gefördert zu bekommen – maximal 5000 Euro. Bedingung: Die Kommune muss einen Betrag in gleicher Höhe als Eigenanteil beisteuern. Da kamen die 5000 Euro aus der Siegprämie der Tour wie gerufen.

„Vielleicht werden wir auch noch etwas Geld dazugeben“, stellt Kippenhahn in Aussicht. Denn er weiß, dass 10 000 Euro nicht viel sind, wenn Spielplätze in drei Dörfern berücksichtigt werden sollen. Doch auch wenn die Plätze dafür nicht völlig erneuert werden können, so sollen sie doch mit zusätzlichen Angeboten versehen werden, die sie ein Stück weit attraktiver machen. Der größte Anteil der Summe solle in Zaatzke investiert werden. Was an den Standorten genau verändert und verbessert werden soll, müsse im Detail noch geklärt werden.

Höchst zufrieden

„Ich bin höchst zufrieden“, sagt Olaf Stallknecht, Ortsvorsteher in Rosenwinkel. Zwar wurde im Dorf vor einigen Jahren ein Spielplatz gebaut, aber der Ortsbeirat wünschte sich ein einzelnes Spielgerät – eine Netzschaukel – am Dorfgemeinschaftshaus, weil dort seit der Schließung der Dorfgaststätte jetzt öfter Veranstaltungen stattfinden. „Die Idee kam eigentlich von der Frau, die das Gemeinschaftshaus sauber hält“, sagt er. Der Beirat habe das befürwortet und freue sich nun um so mehr, dass das Ganze auch umgesetzt werden kann. Auch Tobias Bröcker, Ortsvorsteher in Jabel, ist froh, dass das Dorf bei der Aktion berücksichtigt werden soll. Zwar gebe es vorm Dorfgemeinschaftshaus einen Spielplatz mit Wippe, Schaukel und Klettergerüst, aber der sei eher unattraktiv.

Jabel und Rosenwinkel hatten sich bei der Tour de Prignitz besonders stark engagiert. Jabel richtete den Kulturstopp aus, in Rosenwinkel legten die Radler ihre Mittagspause ein.

Mit der Aufwertung von Spielplätzen mit Hilfe der Siegprämie verfolgt die Gemeinde Heiligengrabe bereits eine gute Tradition. Denn auch bei den vorangegangenen Siegen war das Geld in die Spielplätze in Blandikow, Heiligengrabe, Liebenthal und Maulbeerwalde geflossen. Schon damals konnte diese finanzielle Basis mit Hilfe von Fördergeld aufgestockt werden.

Von Björn Wagener

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