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Ostprignitz-Ruppin Förderschule: Sicherheit erst im September
Lokales Ostprignitz-Ruppin Förderschule: Sicherheit erst im September
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00:29 08.03.2018
Der Bildungsausschuss des Kreistages sah sich erst Ende November in der Homburg-Schule in Neustadt um. Quelle: Matthias Anke
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Neuruppin/Neustadt

Erst im September wird wohl klar sein, ob auch künftig neue Klassen an der Förderschule in Neustadt (Dosse) eingerichtet werden – oder ob Kinder mit Problemen in ihrer geistigen Entwicklung bald nur noch in Neuruppin und in Wittstock unterrichtet werden. Bis Ende August wolle die Kreisverwaltung prüfen, welche Bedingungen am Standort Neustadt erfüllt sein müssen, sagte Amtsleiterin Anke Somschor beim Kreisausschuss.

Die Förderschule in Neustadt ist etwas Besonderes – zum einen, weil die vier Klassen an die Prinz-von-Homburg-Schule angegliedert sind. Zum anderen, weil bisher das Amt Träger der Förderschulklassen ist, während der Landkreis für die Förderschulen in Neuruppin und Wittstock zuständig ist. Doch das Amt Neustadt tritt seine Trägerschaft zum Schuljahreswechsel an den Landkreis ab, weil es keine Zuschüsse für die notwendige Sanierung der Förderschulklassen erhält (die MAZ berichtete).

Anbau für die Mosaik-Schule in Wittstock

Damit muss der Kreis seine Investitionspläne noch einmal prüfen. Bekannt ist, dass es nicht allein in Neustadt, sondern auch in Neuruppin und Wittstock Engpässe an den Förderschulen gibt. Laut den bisherigen Plänen soll die Mosaik-Schule in Wittstock deshalb bis zum Schuljahr 2020/21 einen Anbau erhalten, der Platz für drei zusätzliche Klassenräume sowie einen Werkraum bietet. Die Kapazität würde sich damit von 67 auf 80 Schüler erhöhen – in Neuruppin würde die Kapazität sogar von 80 auf 120 Schüler steigen. Denn die Schule am Kastaniensteg soll bereits ab dem nächsten Jahr auch das einstige LEB-Gebäude an der Alt Ruppiner Allee nutzen können, das zuvor nur noch etwas ausgebaut werden muss.

Möglichst wenige Kinder sollen fahren müssen

In Neustadt wäre ebenfalls ein Anbau möglich, sagt CDU-Frau Sigrid Nau. Allerdings müsste sich dazu der Kreis mit der Stadt verständigen, weil dieser die Grundstücke gehören. Neustadts Bürgermeister Karl Tedsen (CDU) würde sich freuen, wenn das klappt. Tedsen will wie Amtsdirektor Dieter Fuchs und Ronald Roggelin, der Leiter der Homburg-Schule, dass die Förderklassen in Neustadt „unbedingt“ erhalten bleiben.

„Wir sollten keine unnötig langen Fahrwege für die Kinder akzeptieren“, sagt Amtsdirektor Fuchs. Soll heißen: Es sollten möglichst wenige Schüler von Neustadt nach Neuruppin oder nach Wittstock zum Unterricht gefahren werden müssen. Bisher ist das vereinzelt schon der Fall – weil einfach die Kapazität nicht ausreicht. Ausgelegt sind die Förderschulklassen in Neustadt für 24 Kinder, unterrichtet werden 36. Und der Bedarf ist größer.

Von Andreas Vogel

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