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Folkfest beim Kunsthandwerkermarkt

Rheinsberg Folkfest beim Kunsthandwerkermarkt

Markus Kersten hatte die Idee, alle anderen fanden sie toll. Erstmals wird es zum Rheinsberger Kunsthandwerkermarkt ein abendliches Folkfest geben. Mit regionalen Bands aus Prignitz und Ruppin. Final spielen die Gastgeber von „Quietschfidel“, das fest ist ein Testballon, aus dem auch gut ein Festival entstehen könnte.

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Bekannt, beliebt: Quietschfidel rocken bei der Rheinsberger Kneipenmeile den „Jungen Fritz“.

Quelle: Regine Buddeke

Rheinsberg. „Markus ist Schuld – er hat mich mit seiner Idee einfach überrannt“, sagt Jan Dayß und wirkt darüber alles andere als unglücklich. Gemeint ist Markus Kersten und die Schuldfrage bezieht sich auf dessen Idee, am Rande des alljährlichen Rheinsberger Kunsthandwerkermarktes ein Folkfest zu veranstalten. Folk – damit kennt Dayß, der Geigenbauer und Fiedelspieler, sich bestens aus. Zumal er mit Markus Kersten, Lothar Dumann und Erich Kurzke in der Band „Quietschfidel“ sowohl beim Töpfermarkt, bei der Musikmeile und bei allen erdenklichen anderen Anlässen dem Publikum mit Folkmusik das Zucken in die Beine bringt.

„Wir mögen diese Musik und wollten das mal größer aufziehen“, lobt Jan Dayß die Idee seines Bandkollegen, der beim Folk den Kontrabass spielt.

Man habe im Lauf des vergangenen Jahres etliche Bands kennengelernt – etwa bei den offenen Abenden der Bühne 11 in Wittstock. Die waren nicht abgeneigt, einmal in der Prinzenstadt zu spielen. Nun steht das Programm für den 8. April fest: ab 19 Uhr wird die Nacht lang in der Remise der Tourist-Information. Prignitz Folk wird den Reigen beginnen und die Zuhörer aufheizen. „Die hatten wir schon zur langen Nacht der Künste hier – ich habe bei ihnen als Geiger ausgeholfen“, erzählt der Musiker Dayß. Nach den Prignitzern folgt die Rheinsberger Band „Velvet Green“ – mit ziemlich viel Frauenpower. Die Stamm-Musiker der Bühne 11 folgen – bevor Richard Herten – Percussionist bei „Ton Steine Scherben“ – Auszüge seiner neuen Scheibe „Ritmo“ vorstellt. Da er keine Band dabei hat, werden die lokalen Musiker ihn begleiten – die Proben dazu sind im März gestartet. Am Ende haben die Lokalmatadoren „Quietschfidel“ ihren Auftritt.

„Unser Ziel ist, den Raum vollzukriegen“, sagt Jan Dayß. Sollte dieser Testballon erfolgreich starten, könne er sich gut vorstellen aus dem Folkfest irgendwann ein ganzes Festival zu machen. „Das kann gern wachsen – wir haben noch längst nicht alle Möglichkeiten abgegrast“, so Dayß. Er freut sich auf das Festival: „Ein schöner Mix – die Bands sind alle anders profiliert.“

Das Folkfest mit fünf Bands findet Samstag, 8. April, ab 19 Uhr, in der Remise statt. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Von Regine Buddeke

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