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Fontane trifft die Landesgartenschau

Wusterhausen Fontane trifft die Landesgartenschau

Zwischen Neuruppin und Wittstock soll es 2019 viele Verflechtungen geben, damit die Großereignisse Fontanejahr und Landesgartenschau voneinander profitieren und auch die weitere Region etwas davon hat. Vorbereitet wird diese Zusammenarbeit demnächst in Wusterhausen. Im Februar tauschen sich dort an zwei Tagen die Akteure rund um Fontane und Laga aus.

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Fontane ist in Neuruppin allgegenwärtig und im Jahr 2019 erst recht. Doch lässt er sich dann auch mit der Landesgartenschau in Wittstock zusammenbringen?

Quelle: Reyk Grunow

Wusterhausen. Dass auf sogenannte Synergieeffekte gesetzt wird, wenn in einer Region zwei Großereignisse aufeinandertreffen, ist längst klar. Doch nun wird es allmählich ernst mit Blick auf das Jahr 2019, in dem in Wittstock die Landesgartenschau stattfindet und von Neuruppin aus der 200. Geburtstag von Theodor Fontane gefeiert wird. In Vorbereitung dazu treffen sich die Akteure demnächst jedoch nicht in einer der beiden Städte, sondern in Wusterhausen. Für Freitag, 17. Februar, und Sonnabend, 18. Februar, lädt der Verein „Regionalentwicklung Ostprignitz-Ruppin“ zu einer Klausurtagung dorthin ein.

„In zwei Jahren wird unsere Region mit zwei Großereignissen überregionale Aufmerksamkeit erlangen. Aus diesem Grund wollen wir uns mit der Frage auseinandersetzen, wie die Landesgartenschau in Wittstock und die Veranstaltungen rund um den 200. Geburtstag von Theodor Fontane als möglichst kräftiger Impuls für die Region genutzt werden können“, sagt Frank Baumann vom „Büro Blau“. Dieses stellt ein sogenanntes Regionalmanagement-Team für die Landes-Arbeits-Gemeinschaft (LAG) Ostprignitz-Ruppin. Zusammen mit dem „Büro Koris“ sind sie beispielsweise Antragstellern aus Ostprignitz-Ruppin behilflich, um Fördergeld aus dem EU-Programm „Leader“ zu bekommen. Eine von drei Info-Runden erfolgte dazu im vergangenen Herbst neben Wittstock und Neuruppin auch in Wusterhausen. In einem kleinen Workshop wurden Ideen rund um Laga und Fontanejahr gesammelt. Und es stellte sich heraus, dass es diverse Möglichkeiten gibt, beide Ereignisse in die Region ausstrahlen zu lassen – auch über die Dosse bis eben nach Wusterhausen und Neustadt. Gleiches gilt mit Blick auf Fontane-Wanderwege.

Etlichen Fragen wird bei der Tagung in Wusterhausen nachgegangen

„Welche Chancen bietet die Laga für (zusätzliche) touristische Angebote? Lässt sich Fontane als Botschafter für die Region einsetzen? Wie kann erreicht werden, dass sich die absehbaren Besucherzahlen auf möglichst viele Wirtschaftsbereiche positiv auswirken, etwa auf die Vermarktung regionaler Produkte? Welche Aktivitäten und Maßnahmen müssen in den nächsten beiden Jahren ergriffen werden, um möglichst große Effekte zu erzielen? Welche Absprachen und Kooperationen müssen hierfür eingegangen werden?“ All das sind laut Frank Baumann bei der Tagung zu besprechende Fragen: „Es sollen die nächsten Schritte ausgelotet und verabredet werden.“

Am Freitag ist als Zeitrahmen 14.30 bis 18.30 Uhr dafür vorgesehen, am Sonnabend 9.30 bis 12.30 Uhr, und zwar jeweils im Wusterhausener Hotelrestaurant Mühlenhof, Kyritzer Straße 31. Der Freitag ist dabei offen für alle Interessierten. Über den Stand der Vorbereitungen für Laga und Fontanejahr berichten dann der Laga-Geschäftsführer Christian Hernjokl, Mario Zetzsche als Projektleiter „Fontane.200“ der Fontanestadt Neuruppin und Kerstin Pein, die Referentin für Kulturmarketing bei der Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg ist. Zum Thema „Gartenschau- und Kulturtourismusangebote, Beispiele und Erfolgsfaktoren“ referiert der in der Region lebende Professor Hartmut Rein.

Am Sonnabend wollen sich die Mitglieder der LAG Ostprignitz-Ruppin untereinander austauschen. In Arbeitsgruppen widmen sie sich dann diversen Aufgaben. Wer Fragen zu dieser Tagung hat, kann sich beim Regionalmanagement-Team des „Büro Blau“ unter 030/63 96 03 7-0 melden oder per E.Mail an opr@bueroblau.de.

Von Matthias Anke

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