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Ostprignitz-Ruppin Formel 1-Stimmung beim Dorffest
Lokales Ostprignitz-Ruppin Formel 1-Stimmung beim Dorffest
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18:28 03.09.2017
Das Publikum entlang der Piste feuerte die kleinen Rennfahrer lautstark an. Fabian Blum schaffte es, die weiteste Distanz zurückzulegen. Er erhielt unter anderem eine Ballonfreifahrt bei der Gewerbeschau. Quelle: Christian Bark
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Jabel

Das diesjährige Jabeler Dorffest konnte wieder mit seinen sportlichen Höhepunkten und jeder Menge Kurzweil bei den Gästen punkten. Los ging es bereits um die Mittagszeit auf dem Fußballplatz. Dort lieferten sich die Kicker aus Jabel, Zaatzke, des FK-Hansa-Wittstock-Fanclubs und der Firma des Malermeisters Fred Wehland spannende Partien. Am Ende nahmen die Zaatzker den Sieg mit nach Hause, die Jabeler waren die Letzten, aber trotzdem zum Feiern aufgelegt.

Das konnten sie rund um den Anger des Runddorfes, wo wieder zahlreiche Mitmach- und Verpflegungsstände sowie ein Partyzelt zum Verweilen einluden. Für die Seniorenweihnachtsfeier sammelte Gesine Vogelsang, die den Flohmarkt mitorganisiert hatte. „Die Erlöse fließen in die Feier“, sagte sie. Musikalisch versorgte die Gäste neben DJ Günter Lutz auch die Mandolinengruppe aus Plau am See. Jabels Ortsvorsteher Tobias Bröcker musste sogar Tische und Bänke dazustellen, so viele Gäste kamen – seiner Schätzung nach mindestens 250. „Das war der Hammer. Wir mussten sonst nie Sitzmöglichkeiten nachrüsten“, freute er sich über gute Resonanz der Veranstaltung bei Anwohnern und Gästen aus der Umgebung.

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Das Dorffest lockte am Samstag zahlreiche Gäste mit Fußballturnier und Seifenkistenrennen nach Jabel.

Die waren am späten Nachmittag wieder in „Formel 1“-Stimmung, als die Straße zwischen Kirche und Dorfstraße zur Rennmeile wurde. Das mittlerweile 11. Seifenkistenrennen lockte zahlreiche Schaulustige an die Piste. Neun Seifenkisten gingen an den Start, zunächst beim Probedurchlauf, danach beim eigentlichen Wettrennen. „Wer am weitesten kommt, gewinnt“, erklärte Veranstalter Fred Wehland. Dazu mussten einige Voraussetzungen erfüllt sein. So durften die Wagen nicht motorisiert sein, mussten über eine Lenkung verfügen und durften den Raddurchmesser von 50 Zoll nicht überschreiten. Gute Karten hatten besonders leicht manövrierbare Seifenkisten wie die von Fabian Blum aus Biesen, der das Rennen auch gewann. Der Zwölfjährige war das zweite Mal beim Rennen dabei. „Letztes Jahr bin ich Fünfter geworden“, erinnerte er sich.

Wie immer ging es aber nicht nur um Siegen und Verlieren. „Der Spaß steht im Vordergrund“, sagte Fred Wehland und verwies auf die vielen liebevoll geschmückten Seifenkisten, in denen viel Herzblut steckte. Das wurde auch mit einer Sonderauszeichnung honoriert. Die erhielt für das schönste Fahrzeug der Jabeler Robert Reschke, der mit einer „Eurovia-Baggerraupe“ die Piste entlang fegte.

Von Christian Bark

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