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Ostprignitz-Ruppin Fotos im Kulti Kyritz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fotos im Kulti Kyritz
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02:15 08.11.2015
Kyritzer Grundschüler waren die ersten Besucher der Schau. Marlies Schmidt (r.) erklärte ihnen das Anliegen. Quelle: Alexander Beckmann
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Kyritz

Marlies Schmidt kann schwierige Fragen stellen: „Wo kommt Geld her?“, wollte sie von Kyritzer Grundschülern wissen. Die konnten nur raten: „Das wird gedruckt.“ Dass es doch etwas komplizierter ist, weiß Marlies Schmidt als Mitarbeiterin der Insolvenzhilfe Prignitz ganz genau. Seit Donnerstag will ihr Verein mit einer Ausstellung im Kyritzer Kulturhaus ein wenig dazu beitragen, solch schwierige Sachverhalte aufzuklären.

Seit gut einem Jahr betreibt der Perleberger Verein ein Fotografie-Projekt unter dem Titel „Armut und Reichtum in unserer Heimat“. Einige der Ergebnisse stellte Marlies Schmidt im Kulturhaus vor. An Schulen, sozialen Einrichtungen und sogar in Altenheimen hatte der Verein aufgerufen, sich im Bild mit dem Thema zu befassen. Es entstanden meist expressive Fotografien, die ganz unterschiedliche Herangehensweisen dokumentieren. Die Schau bestätigt zugleich, was Marlies Schmidt den Grundschülern erklärte: „Der ­Begriff Armut ist nicht definiert. Es ist eine Empfindung, ob man sich arm fühlt oder nicht.“ Lange hätten die Projektteilnehmer darüber nachgedacht, was sich als Armut oder Reichtum bezeichnen lasse. „Und wir sind zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen.“

Nicht zuletzt deshalb mache man mit dem Fotografieren weiter. „Wenn ihr noch mitmachen wollt, könnt ihr das gerne tun“, lud Marlies Schmidt die Grundschüler ein.

Für die Perlebergerin geht es auch bei anderen Projekten der ­Insolvenzhilfe Prignitz um Prävention: „Es geht darum, Kinder an den Umgang mit Geld heranzuführen.“ Und nicht nur die. Dabei wird der Verein auch unterstützt – beispielsweise vom Landesamt für Soziales und Versorgung.

16 Fotografien und Fotomontagen zum Thema sind noch bis Anfang Januar im Foyer des Kulturhauses in Kyritz zu sehen. Jeder Autor hat kurz seine Gedanken zum Werk niedergeschrieben. Die Kärtchen mit den kleinen Texten kann jeder Besucher mitnehmen.

Von Alexander Beckmann

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