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Freundschaft zwischen Baukünstler und Ingenieur

Neuruppin Freundschaft zwischen Baukünstler und Ingenieur

Für sein Buch über die Freundschaft zwischen Karl-Friedrich Schinkel und Christian Peter Wilhelm Beuth wurde dem Autor Reinhard Wahren am Sonnabend in Neuruppin der Förderpreis der Karl-Friedrich-Schinkel- Gesellschaft verliehen. Die Festveranstaltung fand im Beisein des Verlegers Hendrik Bäßlers statt, der die Laudatio hielt.

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Der Vorsitzende der Schinkel-Gesellschaft, Hartmut Stechow (l.), übergibt den Förderpreis an Reinhard Wahren (2. v. l.).

Quelle: Cornelia Felsch

Neuruppin. Auf der Veranda des Beuthschen Sommerhauses kam Reinhard Wahren der Gedanke, ein Buch über die Freundschaft zwischen Karl Friedrich Schinkel und Christian Peter Wilhelm Beuth zu schreiben. Inspiriert hatten ihn die von Schinkel entworfenen Ornamente, die eigentlich eher zu einem herrschaftlichen Haus passen. „Ein außergewöhnliches Geschenk für einen sehr guten Freund“, vermutet der Buchautor. „So kam mir die Idee zu einem Freundschaftsbüchlein.“

Kleines Büchlein vermittelt kulturelles Erbe

Freundschaft und Liebe standen beim 26. Schinkeltag, der am Sonnabend in Neuruppin begangen wurde, im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Nach der Schinkelehrung am Denkmal auf dem Neuruppiner Kirchplatz unweit der Pfarrkirche verlieh die Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft den diesjährigen Förderpreis an den Journalist, Autor und Fotokünstler Reinhard Wahren für sein Buch über einen außergewöhnlichen Freundschaftsbund. Das Buch ist im vergangenen Jahr im Hendrik-Bäßler-Verlag erschienen. Zur Festveranstaltung im Neuruppiner Museum war der Verleger Hendrik Bäßler höchstpersönlich erschienen, um die Arbeit des Autors zu würdigen. „Ein Verleger sollte eigentlich keine Laudatio halten“, sagte er. „Dennoch ist es mir ein Bedürfnis. Denn das Büchlein – so klein es auch daher kommt – zeigt, wie kulturelles Erbe wirkungsvoll vermittelt und in das hier und heute transportiert werden kann.“ Bücher über den in Neuruppin geborenen Architekten und Universalkünstler Karl Friedrich Schinkel gibt es reichlich, doch die ungewöhnliche Herangehensweise aus dem Blickwinkel einer freundschaftlichen Beziehung, macht dieses kleine 50-seitige Heft mit dem Titel „Baukünstler und Ingenieur“ zu etwas Besonderem.

Kreativität und Liebe

„Dadurch hat Reinhard Wahren den Wert einer Freundschaft als kreatives Moment vor allem für junge Leser und nicht zuletzt für Architekturstudenten eindrucksvoll herausgearbeitet“, sagte der Verleger. Als Geschenk überreichte Rolf Dossmann von der Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft dem Preisträger eine Schinkel-Plakette aus der Kunstgießerei Lauchhammer.

Zwischenmenschliche Beziehungen waren auch das Thema des kleinen Theaterstücks, das reichlich Heiterkeit in die würdevolle Veranstaltung brachte. In dem kleinen Einakter von Anton Tschechow boten die Schauspieler Markus Seuss und Claudia Spörri einen beeindruckenden Kampf der Geschlechter, der mit einem leidenschaftlichen Kuss endete.

Das Buch „Baukünstler und Ingenieur“ ist im Bäßler-Verlag erschienen und kostet 5,95 Euro.

Von Cornelia Felsch

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