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Ostprignitz-Ruppin Freyenstein: Räume verteilt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Freyenstein: Räume verteilt
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00:17 12.06.2016
Die ehemalige Schule in Freyenstein. Quelle: Björn Wagener
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Freyenstein

Im ehemaligen Schulgebäude in Freyenstein wird demnächst Vereinsarbeit und Jugendfreizeit stattfinden. Dabei geht es allerdings ausschließlich um das vordere Haupthaus, denn die Querspange und der hintere Gebäudeteil sollen perspektivisch abgerissen werden.

Situation vor Ort begutachtet

In dieser Woche gab es bereits einen vor-Ort-Termin mit dem stellvertretenden Bürgermeister Dieter Herm, der mobilen Jugendarbeiterin Uta Lauterbach, Christine Neumann vom Archäologischen Park sowie Amtsleitern und Vertretern des Fördervereins Freyenstein/Ostprignitz. Es ging darum, wer welche Räume in Zukunft nutzen sollte. Dabei wurde folgende Aufteilung festgelegt: Der „alternative Büchermarkt“ bezieht die Räume der ehemaligen Bibliothek im Erdgeschoss.

Das „Schulmuseum mit Fundus“ wird unter Federführung des Fördervereins Freyenstein/Ostprignitz im ehemaligen Klassenzimmer (Raum 12) im Obergeschoss integriert. Die „Nähstube-Handarbeit mit Fundus“ bezieht unter Federführung des Fördervereins Freyenstein/Ostprignitz den Raum 11 im Obergeschoss.

Der Förderverein nutzt außerdem einen Raum im Obergeschoss neben der Küche als „Historisches Archiv“. Zudem wird im Raum 10 im Obergeschoss ein Jugendklub sein Domizil finden. Der Raum 9 wird von der Wittstocker Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft genutzt.

Nutzbar ab dem 13. Juni

Laut Wittstocks Stadt-Sprecher Jean Dibbert sollen die anvisierten Räume für den Förderverein ab dem 13. Juni nutzbar und bis spätestens 30. September bezogen sein. Wann der Jugendklub eröffnet werden kann, hänge davon ab, wie rasch sich eine Betreuung realisieren lässt, sagte Kulturamtsleiterin Dorothea Stüben auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung. Generell gilt: Wer Räume in der alten Schule nutzt, müsse auch Miete zahlen, so Dibbert. Die Endabstimmung dazu stehe allerdings noch aus.

Querriegel wird leer gezogen

Während sich das Haupthaus also füllt, werden der Querriegel und der Anbau weiter leergezogen. Auch die dortige Wärmeversorgung werde zum Beginn der Heizungsperiode im Herbst dieses Jahres abgestellt. Darüber hinaus solle auch die Stromversorgung zunächst einmal punktuell abgeschaltet werden. „Wir denken, dass die Verteilung angemessen und unter Berücksichtigung der Wünsche des Fördervereins erfolgt ist“, sagt Jean Dibbert dazu.

Die künftige Nutzung der Schule, die 2008 in Freyenstein ihre Pforten schloss, rückte in jüngerer Vergangenheit immer wieder in den Fokus von Diskussionen – vor allem vor dem Hintergrund, dass auch das Stadtzentrum belebt werden soll.

Von Björn Wagener

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