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Ostprignitz-Ruppin Freyenstein: Strategie in Arbeit
Lokales Ostprignitz-Ruppin Freyenstein: Strategie in Arbeit
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00:32 21.01.2016
Freyenstein im Winter: So präsentierte sich am Montag der Marktplatz mit Blick auf die Kirche. Quelle: Björn Wagener
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Freyenstein

Für Freyenstein wird zurzeit eine Entwicklungsstrategie erarbeitet. Das teilte Stadtplaner Henrik Michalski jetzt mit. „Sie ist bereits zu einem großen Teil fertig und soll in etwa zwei bis drei Wochen komplett sein“, sagt er. Dann, so der Plan, könne ein Leitbild formuliert und das Ganze öffentlich vor Ort vorgestellt und präsentiert werden.

Parallel dazu könnte Freyenstein auf dem Gebiet der modernen Energieversorgung künftig weiter in den Fokus rücken. Näher ins Detail gehen möchte Henrik Michalski dazu noch nicht, weil das Vorhaben noch ganz am Anfang stehe. Der Planer hatte im Juli vergangenen Jahres auf einer Ortsbeiratssitzung nach einer Begehung seinen Eindruck von Freyenstein mit „Begeisterung und Bauchschmerzen“ beschrieben. Schon damals ging es darum, Chancen und Möglichkeiten für die Entwicklung des Städtchens auszuloten und Ideen zusammenzutragen.

Blick durch den Torbogen am Schloss in die Stadt. Quelle: Björn Wagener

Freyensteins großes Potenzial seien das geschlossene Stadtbild mit den sich direkt aneinanderreihenden Häusern, sagte Henrik Michalsi und wandte sich gegen den Abriss einzelner Häuser. Stattdessen solle die Entwicklung allmählich aus „kleinen Keimzellen“ heraus geschehen.

Aus Michalskis Sicht werde Freyenstein in Zukunft vor allem auf die eigenen Kräfte vertrauen müssen. Denn da der Ort nicht in die „Kulisse der Städtebauförderung“ eingebunden sei, werde künftig voraussichtlich auch nicht mit entsprechenden Fördermitteln zu rechnen sein.

Der Stadtplaner hatte auf der Sitzung im Juli vergangenen Jahres angekündigt, sich um Entwicklungsstrategien Freyensteins kümmern zu wollen, sobald die Bewerbungsphase Wittstocks für die Landesgartenschau (Laga) abgeschlossen ist.

Vor Ort war seither jedoch nichts mehr davon zu hören gewesen. Das ist auf der jüngsten Beiratssitzung auch entsprechend angemerkt worden.

Von Björn Wagener

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