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Ostprignitz-Ruppin Freyenstein will sich breitem Publikum präsentieren
Lokales Ostprignitz-Ruppin Freyenstein will sich breitem Publikum präsentieren
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00:17 07.02.2016
Gucken, mitmachen, Spaß haben: Die Gewerbeschau in Wittstock zieht regelmäßig tausende Besucher in die Dossestadt. Das Event hat sich auch überregional rumgesprochen.
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Freyenstein

„Freyenstein ist noch lange nicht tot und das wollen wir auch zeigen“, kündigte Ortsvorsteher Manfred Engel bei der Sitzung des Freyensteiner Ortsbeirats am Montagabend an. Eine Gelegenheit dafür sieht er auf der alljährlich im September stattfindenden Gewerbeschau der Stadt Wittstock. Dort sollen sich Freyensteins Gewerbetreibende und Vereine einem breiten Publikum präsentieren.

Die Gewerbeschau

Seit 2001 haben Gewerbetreibende und Vereine aus Wittstock und Umgebung die Möglichkeit, sich auf der Gewerbeschau zu präsentieren.

Über 5000 Besucher ziehen die rund 100 Teilnehmer mit ihren Ständen und Aktivitäten regelmäßig an.

Am 4. September wird die Gewerbeschau in diesem Jahr stattfinden. Das Ausstellungsareal ist in der Pritzwalker Straße vor dem Hagebaumarkt.

„Die Gewerbeschau hat mittlerweile überregionale Anziehungskraft gewonnen“, sagt der Freyensteiner Unternehmer Bodo Hergaß. Er selbst sei bereits mit einem Stand vertreten gewesen und habe gute Erfahrungen gemacht. „Da ist immer richtig was los“, erinnert er sich. Freyenstein wolle dann zeigen, was es zu bieten habe. „Nicht nur meckern, machen!“, heiße das Credo der Teilnehmer. Wer allerdings alles mit von der Partie sein werde, müsse in den kommenden Tagen noch geklärt werden. Ziemlich sicher sei das aber schon beim Archo-Park, beim Hirschhof Hildebrandt sowie bei Hergaß’ und Engels Betrieben.

Bis zu 100 Ausstellern nehmen teil

„Es gibt hier mehr als man denkt, und das sollen die Leute erfahren“, erklärt Engel. Dieses Jahr erwarte die Besucher also eine „geballte Ladung Freyenstein“. Zumindest zehn Stände sollten zusammenkommen, formuliert Hergaß seine Hoffnung. Er wolle auf jeden Fall zwischen den Organisatoren, also der Stadt Wittstock und der Mittelstandsvereinigung, und den Freyensteinern vermitteln.

Seit 15 Jahren gibt es die Gewerbeschau nun schon in Wittstock. Sie findet jedes Jahr auf einem anderen der fünf Gewerbegebiete der Kommune statt, informiert Regina Nehls von der Stadtverwaltung. In diesem Jahr sei wieder das Gelände an der Pritzwalker Straße an der Reihe. Die Stände werden sich Nehls zufolge vor dem Hagebaumarkt präsentieren können. „90 bis 100 Aussteller nehmen mittlerweile regelmäßig teil“, sagt Nehls. Darunter auch Gewerbe und Vereine aus umliegenden Orten in Mecklenburg und der Prignitz. Von dort kämen auch einige der vielen tausend Besucher. „Als ich vor neun Jahren in die Organisation mit eingestiegen bin, waren es gerade mal 40 Aussteller“, erinnert sich die Verwaltungsmitarbeiterin. Wichtig sei jedoch der gewerbliche Aspekt. „Gewerbetreibende zahlen eine moderate Standgebühr, Vereine nichts“, informiert Nehls. Da auch keine Eintrittsgelder verlangt würden, müssten die Organisatoren mit einem relativ geringen Budget wirtschaften. „Da bleibt leider nicht viel für Werbung übrig“, bedauert Nehls.

Die Anmeldephase für Teilnehmer beginne im März. Im Vorfeld gebe es dann immer wieder Versammlungen, um alles abzuklären. Ein Thema werde in diesem Jahr sicher die Landesgartenschau 2019 sein, kündigt Nehls an. Aber auch der Fachkräftemangel spiele eine Rolle. „Das ist ein Grund, warum so viele Betriebe ihre Arbeit vorstellen“, sagt sie. Damit die Leute sehen, wo es in der Region Jobs und Perspektiven gibt.

Von Christian Bark

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