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Ostprignitz-Ruppin Freyensteins Rekordjäger greift wieder an
Lokales Ostprignitz-Ruppin Freyensteins Rekordjäger greift wieder an
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02:15 17.03.2016
Zum Gesangs-Konzert der Engelfamilien wird nach Freyenstein geladen. Quelle: dpa
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Freyenstein

Freyenstein hört die Engel(s) singen: Das könnte schon bald Realität werden. Denn es gibt einen verwegenen Plan, der genau darauf abzielt. Alle Freyensteiner sollen in der örtlichen Kirche zusammenkommen, um gemeinsam zu singen. Dabei sind natürlich auch jene Engel eingeschlossen, die heute nicht mehr in Freyenstein wohnen.

Ausgedacht hat sich das Ganze – natürlich – ein Engel, Friedhelm Engel. Wie viele Engel es letztlich werden, weiß er nicht genau, er geht aber von etwa 20 aus. Zunächst einmal müssen sie erreicht und gefragt werden. Und dann erwartet der Initiator die größte Hürde: „Es wird wahrscheinlich etwas schwierig, terminlich alle unter einen Hut zu bekommen“, sagt Friedhelm Engel.

Ob sein Plan tatsächlich aufgehen wird, weiß er noch nicht, aber er will es auf jeden Fall versuchen. Freyensteins Ortsvorsteher Manfred Engel findet diese Idee gut. „Ich würde auf jeden Fall mitmachen“, sagt er. Kein Wunder, er singt ohnehin im Chor.

Vielleicht ein neuer Rekord

Sollte das Konzert der Engel in Freyenstein tatsächlich zustande kommen, wäre das vielleicht sogar ein neuer Rekord. Denn möglicherweise haben noch nie so viele Menschen mit Namen Engel gemeinsam gesungen. Ob das allerdings fürs Guinness-Buch der Rekorde ausreicht, wäre zu klären. Aber da hat Friedhelm Engel ja noch ein anderes Eisen im Feuer. Er will außerdem so viele Sänger wie möglich zusammenholen, die gemeinsam im Wasser stehend singen. Dass das nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, hat Friedhelm Engel bereits im Juli 2011 bewiesen. Damals setzte er genau das schon einmal eindrucksvoll um. 593 im Wasser stehende Sänger intonierten im Plauer See das Mecklenburger Lied und die Brandenburg-Hymne „Märkische Heide“ – Weltrekord.

Ins Guinness-Buch kam die Aktion damals aber nicht, weil die Besonderheit, im Wasser zu stehen, nicht als solche anerkannt wurde. Ausschlaggebend war lediglich der Fakt, den größten Chor zusammenzustellen. Ob diese Regelung mittlerweile immer noch gilt, will Friedhelm Engel noch recherchieren. Er hätte jedenfalls nichts dagegen, ins Guinness-Buch aufgenommen zu werden.

Von Björn Wagener

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