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Ostprignitz-Ruppin Friedhof Babe bekommt Frist
Lokales Ostprignitz-Ruppin Friedhof Babe bekommt Frist
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00:28 20.11.2015
Arbeiten auf dem Baber Friedhof. Quelle: Alexander Beckmann
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Babe

Die Schließung des Friedhofs im Neustädter Ortsteil Babe soll noch einmal überdacht werden. Angesichts der Zustände auf dem Gelände (kein Strom, kein Wasser) hatte der Roddahner Ortsbeirat vorgeschlagen, ab dem kommenden Jahr keine Beerdigungen auf dem Friedhof mehr zuzulassen. Das hatte in Babe für vehemente Proteste gesorgt.

„Wir haben uns noch mal zusammengesetzt“, berichtete der Vorsitzende des Roddahner Ortsbeirates Jan Malo am Montag dem Neustädter Hauptausschuss. „Wenn die Bürger das so wollen, dann würden wir den Friedhof erhalten wollen.“ Außerdem habe inzwischen ein ortsansässiger Landwirt eine günstige Lösung für den Wasseranschluss vorgeschlagen. Die Amtsverwaltung hatte noch Kosten von rund 3000 Euro dafür veranschlagt. „Wenn wir die Wasserversorgung hinbekommen, ist es auch nicht nötig, den Friedhof zu schließen“, so Malo.

Bürgermeisterin Sabine Ehrlich schlug daraufhin vor, die Sache noch einmal zu überdenken, zumal Baber Bürger angeboten hatten, sich auch ehrenamtlich für die Pflege des Friedhofes einzusetzen. „Damit gibt’s ja neue Gesichtspunkte“, stellte Sabine Ehrlich fest. Im Namen der Verwaltung zog Amtsdirektor Dieter Fuchs die Vorlage zur Schließung des Baber Friedhofs vorerst zurück. Jan Malo vom Ortsbeirat beklagte in dem Zusammenhang, dass es erst so spät eine Reaktion aus Babe gab. Zweimal habe der Ortsbeirat in Roddahn über das Thema beraten. Beide Male sei niemand aus Babe dabei gewesen.

Von Alexander Beckmann

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